So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwältin ...
Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 786
Erfahrung:  Anwalt Neuhaus am Rennweg / Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Strafrecht / Kaufrecht / Mietrecht / Tierrecht / Verwaltungsrecht
77079807
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Gutenmorgen, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben

Diese Antwort wurde bewertet:

Gutenmorgen,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Gutenmorgen, aufgrund einer Diabetes Erkrankung habe ich meinen Personenbeförderungsschein zurückgeben müssen. Nun verlangt die Führerscheinstelle auch die Rückgabe der Führerscheine der Klassen CE und CE1 (ohne Personenbeförderung). Ist sie dazu berechtigt? Ich habe meinen Führerschein der alten Klasse 3 im Jahr 1970 erworben (Führerschein der alten Klasse 2 kam einige Jahre später dazu). Der Führerschein der alten Klasse 3 berechtigte zum Führen von Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen und Anhängern über 750 kg. Habe ich in der Beziehung Bestands- oder Vertrauensschutz?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): NEIN

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Ich komme gleich wieder auf Ihre Frage zurück.

Wie wirkt sich denn die Erkrankung (je nach Schwere) bei Ihnen aus? Gab es einen Unfalll?

Soweit keine besonderen Vorkommnisse geschehen sind, bräichte die Fahrerlaubnisbehörde eigentlich ein medizinisches Gutachten. Der Gutachter muss dann anhand der Schwere beurteilen, ob noch eine Fahreignung besteht. Wenn hier gleich der Entzug angeordnet wurde (ohne belegte besondere schwere Vorkommnisse) sollten Sie schriftlich mit Zustellungsnachwes Widerspruch einlagen.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Die Führerscheinstelle hatte eine Diabetologische Begutachtung bei einem Verkehrspsychologen verlangt. Dieser hat aber nach einer "Bearbeitungszeit" von 3 Monaten kein Gutachten geliefert. Aufgrund dessen habe ich ihm am letzten Tag vor der Abgabefrist den Auftrag entzogen und der Führerscheinstelle die Korrespondenz mit dem Arzt in Kopie zugeschickt und meine Besuche bei ihm, meine Telefonate und die nicht erfolgten obwohl versprochenen Rückrufe dokumentiert. Dies kommentiert die Führerscheinstelle aber so. Ich zitiere: "Ich gehe davon aus, dass Sie trotz vorliegender Einverständniserklärung nicht gewillt sind, an der erforderlichen Sachaufklärung mitzuwirken und einen Ihre Kraftfahreignung ausschließenden Mangel verbergen wollen ...". Das ist in meinen Augen eine Frechheit. Aber - um meine Frage noch mal zu konkretisieren: habe ich die Chance, die Führerscheine C1 (bis 7,5 Tonnen) ohne Personenbeförderung und C1E (Anhänger über 750 kg) zu behalten?
Alle Ärzte attestieren mir seit Monaten eine stabile Gesundheit, es gab keinen Unfall und auch keine schweren Unterzuckerungen!

Wenn ene behördliche Entscheidung zur Versagung bereits vorliegt, sollten Sie auf jeden Fall erst einmal Widerspruch einlegen, schriftlich mit Zustellungsnachweis. Ansonsten werden die Anordnungen bestandskräftig. Da zur Gefahrenabwehr wohl die sofortige Vollziehung angeornet worden sein könnte, bräuchten Sie anwaltliche Unterstützung, der nach Aktenensicht Ihren Widerspruch begründen muss. Die Gesamtenschätzung kann est nach Akteneinsicht erfolgen.

Rechtsanwältin Pesla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.