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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6596
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich soll angeblich 2012 ausgeliehene DVDs nicht

Kundenfrage

Hallo, ich soll angeblich 2012 ausgeliehene DVDs nicht zurückgegeben haben. Ich wurde nie diesbezüglich angemahnt oder sonst was, nun soll 2012 schon ein Titel gegen mich Sein und der damals schon mir zugestellt worden sein soll… ich wohne seit 2010 nicht mehr Zuhause bei meinen Eltern dort wurden angeblich alle Briefe auch vom Gericht zugestellt. Habe nie etwas bekommen, bis vor 2 Monaten vom Gerichtsvollzieher in dem Stand ich muss ca 850€ zahlen, habe dort angerufen und die Unterlagen eingefordert und mir wurde nur gesagt es sei zu spät was zu tun, ich hätte damals Widerspruch einlegen müssen. Stimmt das? Kann ich nichts mehr dagegen tun? Danke
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein
Gepostet: vor 11 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 11 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Grundsätzlich hat der Gerichtsvollzieher Recht. Sobald ein Vollstreckungstitel rechtskräftig geworden ist, kann dagegen nicht mehr vorgegangen werden. Das gilt aber nur, wenn der Vollstreckungstitel dem Vollstreckungsschuldner zugestellt worden ist. Nach Ihrer Schilderung ist das nicht der Fall. Sie können also immer noch gegen den Vollstreckungstitel vorgehen.

Wenn ich es richtig vestehe, hat die Gegenseite einen Mahnbescheid beantragt. Gegen den können Sie jetzt noch Widerspruch einlegen, denn die zweiwöchige Widerspruchsfrist kann erst mit der Zustellung des Mahnbescheides zu laufen begonnen haben. Und um die laufende Zwangsvollstreckung abzuwehren, können Sie eine Vollstreckungsabwehrklage einreichen mit der Begründung, dass der Vollstreckungstitel Ihnen nicht zugestellt worden ist.

Das macht aber nur Sinn, wenn Sie nachweisen können, damals die Gerichtspost nicht bekommen zu haben. Erstmal wird das Gericht davon ausgehen, dass die in der Akte enthaltenen Zustellungsnachweise zutreffend sind. Das müssten Sie erschüttern, z.B. durch einen Nachweis darüber, dass Sie woanders gemeldet waren. Sie müssen auch noch erklären können, warum Ihre Eltern Sie nicht über die Post informiert haben.

Ratsam ist, einen Anwalt einzuschalten.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 10 Tagen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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