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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18068
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren! Bin 91Jahre jung.

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren!
Bin 91Jahre jung.
Fehlgeschlagener online Einkauf und doch Forderungen des Verkäufers.Während des Einkaufs einer Software auf einer Internetplattform muss ich einen so groben Fehler gemacht haben, dass das System plötzlich völlig zusammenbrach. Da ich davon ausging, nichts gekauft zu haben, habe ich mich nicht weiter drum gekümmert. Mahnungen des Verkäufers, die ich erst später entdeckt habe, habe ich als Spam weggedrückt. Die Software habe ich selbstständig nicht bekommen. Nunmehr fordert der Verkäufer in Kaufpreis plus Mahnkosten etc. PP. Er behauptet, die Software an meine E-Mail-Adresse –***@******.*** - übergeben zu haben.Mein Vergleichsvorschlag gegen Zahlung der Kosten Lieferung der Software ist abgelehnt worden. Stattdessen wird mit Zwangsvollstreckung gedroht.Wie ist die Rechtslage, wer muss was beweisen?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Schleswig-Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Zur Zeit nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Frage:
Hat Ihnen die Gegenseite einen Vertragsschluss nachgewiesen bzw. entsprechende Unterlagen vorgelegt?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Nein, sie hat keinerlei Unterlagen vorgelegt. Hat nur behauptet, der Vertrag sei abgeschlossen worden und sie habe die Software an meine E-Mail-Adresse übergeben. In der Praxis ist das eine Datei, mithilfe der man das Programm runterladen kann. Ich erinnere auch nicht mehr, ob mein Programm zusammengebrochen ist bevor ich den Kauf Button gedrückt habe oder später. Hier ist wohl doch die Frage zu klären, wer trägt das Risiko, dass mein Programm während des ganzen Vorgangs zusammengebrochen ist. Im Internet habe ich leider keinen vergleichbaren Fall gefunden und auch keine Entscheidung eines Gerichtes

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Im deutschen Recht gilt der Grundsatz, dass derjenige, der einen Anspruch behauptet, auch den entsprechenden Nachweis führen muss.

Und dies ist hier der Nachweis über das bestehen eines wirksamen Vertrages.

Dies wird dem Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht gelingen.

Sie können daher eine Zahlung ablehnen und auf die Beweispflicht der Gegenseite verweisen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.