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NorbertW
NorbertW,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 22
Erfahrung:  Expert
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NorbertW ist jetzt online.

Problem: Eigentümergemeinschaft: 4 Wohnungen, drei

Diese Antwort wurde bewertet:

Problem:
Eigentümergemeinschaft: 4 Wohnungen, drei Eigentümer.Antrag und Beschluss am 4.3.2021 (alle haben unterschrieben):Errichtung und Nutzung eines Stellplatzes im Vorgarten durch Eigentümer Wohn. 2 (410/1000)
Eine Einmalzahlung wurde vereinbart und nach Notartermin überwiesen.Zustimmung und Unterschrift aller Eigentümer.
Wohnung 1 (215/1000stel)
Wohnung 2 (408/1000stel)
Wohnung 3 und 4 (288 und 89/1000stel)Notartermin am 26.3.2021
Alle haben unterschrieben.
Eigentümerin der Wohnung 1 hat unterschrieben, in Anwesenheit ihres Sohnes. Sohn war bei dem Notartermin anwesend.Nach Notartermin wurde mit dem Bau des Stellplatzes am 21. April begonnen und dann auch realisiert.Jetzt , 29.6.2021 kommt die Nachricht von dem Notar, bzw. vom Amtsgericht, dass neben der Eigentümerin der Wohnung 1 auch der Sohn (hat die Wohnung der Mutter übertragen) einer Änderung des Sondereigentums zustimmen muss.Der Sohn verweigert nun Stand 7.7.2021 die Zustimmung/Unterschrift vor dem Notar.
Der Sohn wusste von Anfang an von der Planung und Durchführung. Er war bei der Unterschrift bei dem Notar dabei.Die Begründung: Er möchte auch einen Stellplatz. Die Wohnung aber hat bereits eine Doppelgarage, die aber nie genutzt wird.Wie ist die rechtliche Lage?
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): noch keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Sohn, der nun die Unterschrift verweigert, hatte weder beim Notar noch während des Baus des Stellplatzes sich negativ geäußert.

Sehr geehrte Fragesteller, soweit Sie die Situation schildern, kommt eine einvernehmliche Lösung in Betracht, indem ein weiterer Stellplatz gebaut wird. Über die Kosten muss man sich dann (wahrscheinlich in Anlehnung an die bisherige Vereinbarung) einigen. Wenn das ein guter Vorschlag ist, brauchen Sie nur noch zum Notar zu gehen. Wenn nicht, melden Sie sich und teilen mit, wie ich behilflich sein kann.

mfg N.W.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Ein weiterer Stellplatz ist nicht möglich. Die Wohnung 1 hat bereits einen Stellplatz von 29m2. Dieser wird nie genutzt. Jetzt möchte er einen weiteren Stellplatz. Die Sinnhaftigkeit ist nicht erkennbar. Der Sohn hatte die ganze Zeit Kenntnis des Sachverhalts. WEar auch bei der Unterschrift beim Notar dabei. Hat also die Zustimmung der Mutter noch unterstützt. Er hatte doch Zeit für einen Einspruch oder Widerruf?

Ihre Verwunderung ist verständlich, jedoch können Sie die Zustimmung des Sohnes nicht erzwingen, nur weil er die Zeit hat verstreichen lassen.

Bitte vergessen Sie die Bewertung nicht. Danke N.W.

NorbertW und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Kommt ein (Mehrheits-)Beschluss zustande, so kann er doch innerhalb eines Monats angefochten werden. Und erwächst daraus nicht ansonsten eine Bestandskraft? Zudem: kann er dann einfach so tun, als ob er nichts dagegen hat, lässt mich erst bauen, und dann erst will er den Beschluss anfechten? Nach dem neuen WEG ?

Das Verhalten des Sohnes ist tatsächlich ungewöhnlich. Die Sache erscheint mir nicht besonders kompliziert. Warum fragen Sie ihn nicht einfach, was er erreichen möchte.

mfg N.W.

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Er will einen großen Stellplatz, obwohl er schon den größtn hat. Scheint widersinnig. Meine Frage hier ist, ich muss doch rechtliche Möglichkeiten haben. Der weitere Eigentümer würde einen weiteren Stellplatz für den Sohn/Mutter niemals zustimmen. Der Sohn will Teile des Hinterhofs für sich-.Ich muss doch andere Möglichkeiten haben? Bestandskraft des Beschlusses? Und er lässt mich einfach bauen um dann erst zu widersporechen? Auch wenn das Verhalten ungewöhnlich ist. Mir geht es um meine Möglichkeiten.

Sie haben rechtlich keine Möglichkeit, die Zustimmung zu erzwingen. Und verbindlich sind Beschlüsse nur dann, wenn alle zugestimmt haben.

Wenn Sie gebaut haben, bevor alle zugestimmt haben, ist das Ihr Risiko.

mfg Norbert Wolko