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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37045
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo. Ich bin Vater eines 19 Monate alten Jungen in

Kundenfrage

Hallo. Ich bin Vater eines 19 Monate alten Jungen in Potsdam. Ich habe ihn 3x pro Woche zum Umgang und eine sehr gute Bindung zu ihm. Ich war mit der Mutter nie zusammen und sie will bis heute nicht wirklich, daß ich der Vater bin. Sie stellt uns bis heute als zerstritten da, indem sie die ganze Zeit streitet, obwohl unser letzter Streit nachweißlich 1,5 Jahre zurückliegt. Ich probiere trotzdem ständig mit ihr in konstruktiver Weise zusammen zu arbeiten und bleibe immer relativ ruhig und gelassen. Da in der Regel einzig und allein unser Sohn unter ihrer Streitsucht leidet.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Ich ziehe nächstes Jahr wieder nach Potsdam in die Nähe von meinem Sohn und wollte wissen, in wiefern ich Aussicht auf ein Wechselmodell hätte? Schon weil einzig und allein der ständige Kontakt mit der Mutter bei der Übergabe sehr stressig für meinen Sohn ist.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Mir ist bewußt, das für ein Wechslmodell das Verhältnis von den Eltern auschlaggebend ist. Jedoch kann es ja nicht sein, daß einer von beiden das einfach verhindern kann, indem er dann ganz einfach streitet und der andere nicht. Da wir ausschliesslich per Messages kommunizieren, kann ich alles gesagte auch dementsprechend nachweisen und meine ständigen Bemühungen um ein friedliches Miteinander kann jeder mitlesen.
Gepostet: vor 18 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Was haben Sie denn bislang unternommen? Gab es schon Kontakt mit dem Jugendamt?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ja. Das Jugendamt will sich da leider nicht einmischen. Als mich die Mutter bei der Übergabe mal mit Schuhen beschmissen hat, nur weil ich dem Kleinen in meiner Umgangszeit die Schuhe gewechselt hatte und die anderen vergessen hatte, meinte die Dame vom Jugendamt dazu: "Das würde mich aber auch nerven, wenn sie die Schuhe vergessen hätten." So viel zum JA Potsdam.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Eigentlich sollte das Jugendamt hier vermittelnt tätig werden. Ich erlebe aber solche Aussagen (Klagen Sie, wir wollen uns nicht einmischen) leider öfter.

Ausschlaggebend ob hier ein Wechselmodell durchgeführt werden kann, ist allein das Wohl des Kindes. Allein daran wird sich eine gerichtliche Entscheidung des Familiengerichts richten. Das bedeutet der Widerstand der Mutter ist nun kein KO Kriterium für das Wechselmodell. Ob in Ihrem Falle das Wechselmodell Ihrem Jungen einen Vorteil bildet, muss im Streitfalle ein Seitens des Gerichts bestellter Gutachter klären.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Gibt es denn ein Mindestalter für ein Wechselmodell? Und würde ein Gutachter auch Einblick in unsere Online-Kommunikation haben? Ich kann nämlich sehr gut und plausibel nachweisen, daß ich sogar nach dem Schuhe werfen proaktiv und nachsichtig auf die Mutter zugegangen bin. Vor allem um Rücksicht auf den Kleinen zu nehmen und um eine friedfertige und sachliche Kommunikation bei der Übergabe einzufordern. Was genau erörtert denn ein Gutachter?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Der Gutachter untersucht wie Sie und die Kindsmutter mit dem Kind umgehen. Wie der Umgang stattfindet und wie das Kind auf den Umgang reagiert.

Ein Mindestalter für das Wechselmodell gibt es an sich nicht. Wenn das Kind aber erst 19 Moante alt ist, dann kann es sich nicht gegenüber dem Gericht äußern ob es ein Wechselmodell will oder nicht.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Und kommt es denn zwangsläufig zu einem Gutachten, oder hängt das vom Gericht ab? Die Mutter wollte mir nämlich gleich am Anfang das gemeinsame Sorgerecht vor Gericht streitig machen. Die Richterin hatte es mir zwar zugesprochen, allerdings mit der Bemerkung zur Mutter (vor mir in dritter Person): "Wissen Sie was Frau Gro... viel kann der mit dem gemeinsamen Sorgerecht eh nicht machen...." Die Befangenheit, die sich in BB quer durch alle Ämter bis ins höchste Amt zieht ist schon ziemlich befremdlich. Aber wenn sich das mit dem Gutachter wirklich so abspielt, stehen meine Karten ws. gar nicht so schlecht. Ich bin von Berufswegen nämlich auch schlichtend als Führungskraft in der Kreativbranche tätig, bilde Jugendliche aus, kann supergut mit Kindern, koche jeden Tag frisch, mache viel Sport und kann mir die Zeit selber so einteilen, daß mein Sohn Priorität hat. Gucken die sich sowas auch an? Belohnen die eine gesunde Vorbildfunktion?
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 18 Tagen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

zwingend ist das Gutachten nicht, das Gericht hat hier ein Ermessen. In letzter Zeit ist allerdings zu beobachten, dass die Gerichte zunehmend Gutachten in Auftrag geben.

Wenn Sie besonders gut mit Kindern umgehen können, dann spielt dies bei der Begutachtung eine Rolle der Gutachter beobachtet bei der Gutachtenserstellung nämlich wie Sie und das Kind miteinander zurecht kommen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 17 Tagen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.