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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18039
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Haben eine Mietwohnung vor 4 Jahren an eine syrische

Diese Antwort wurde bewertet:

Haben eine Mietwohnung vor 4 Jahren an eine syrische Flüchtlingsfamilie vermietet. Sie bezahlen die Miete an uns selbst. Jedoch haben sie keine eigenen Einkünfte, sodaß das "Job-Center" indirekt die Miete bezahlt. Die Nebekosten die jedes Jahr gestiegen sind, wurden anstandslos bezahlt.Im April haben wir die Miete von 591,00 auf 691,00 € erhöht. Das Job-Center lehnte jedoch diese Mieterhöhung gegenüber der Mieter mit der Begründung ab, daß die Voraussetzungen lt. § 550 nicht erfüllt sind. Auf Nachfragen beim Job-Center erhielten wir die Antwort, daß das Job-Center keine Rechtsberatung erteilen dürfe. Auch wurde uns nicht gesagt, wer jetzt der Ansprechpartner für eine Mieterhöhung wäre. Der Mietvertrag kam durch das Landratsamt Heilbronn mit Hilfe des Job-Centers zustande. Wie kommen wir da weiter?
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Am 01.03.2017
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Im Moment nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Beurteilung eine Rückfrage.

Mit wem genau besteht der Mietvertrag?

Und ggü. wem wurde die Kostentragung der Miete per Bescheid festgestellt?

Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies gern über den Premiumservice hinzubuchen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Mit der Mieterin (syrischer Flüchtling) selbst. Die Mieterhöhung wurde auch an die Mieterin gerichtet!
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Der Mieterin selbst

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.
Es ist vorliegend die "Leistungskette" zu unterscheiden.

Sie haben die unmittelbaren Ansprüche ggü. Ihrer Mieterin. D. h. diese schuldet Ihnen die Zahlung.

Die Mieterin hat wieder selbst eigenständige Ansprüche ggü. dem Jobcenter.

Wenn das Jobcenter jetzt die Mieterhöhung für nicht rechtmäßíg erachtet, muss dies im Verhältnis Mieterin und Jobcenter geklärt werden.

Sie selbst haben keinen unmittelbaren Durchgriffsanspruch auf das Jobcenter.

Es bleibt nur der Mieterin Widerspruch gegen die Ablehnung der Zusatzzahlung des Jobcenters einzulegen.

Den Differenzbetrag schuldet aus Ihrer Sicht die Mieterin und kann auch nur ggü. dieser eingefordert werden.

D. h. Sie müssten hier mittelbar die Mieterin unterstützen, um gegen das Jobcenter die Differenzansprüche durchzusetzen.

Die Mieterin könnte Beratungshilfe beim Amtsgericht beantragen und hierdurch einen Rechtsanwalt tätig werden lassen.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.