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RA Moesch
RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 347
Erfahrung:  Bank und Kapitalmarktrecht
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Frage zu Gemeinschaftseigentum/Teilungserklärung: Ein Haus

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage zu Gemeinschaftseigentum/Teilungserklärung:Ein Haus in Baden-Württemberg, 576,78/1000 Miteigentumsanteil in Privatbesitz, der Rest des Hauses gehört der Stadt. Es wurde keine Teilungserklärung vorgenommen.
Wer ist in diesem Fall für Teile des Hauses, welche normalerweise in einer Teilungserklärung zugeordnet wurden, wie verantwortlich? Insbesondere zielt die Frage auf die Verantwortlichkeiten hinsichtlich Dach, Fenster, Wasserleitungen, Elektrik und Heizung ab.
Vielen Dank
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team

Bitte haben Sie einen Moment Geduld, ich komme gleich auf Ihre Anfrage zurück.

MfG

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

soweit keine ausdrückliche Teilungserklärung vorgenommen wurde, besteht die Verantwortlichkeit entsprechend der Miteigentumsanteile. D. h. sowohl die Privatbesitzer / als Zug die Stadt haften.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung, vielen Dank ***** *****ür Ihre Bewertung (3 bis 5 Sterne)

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Sehr geehrter Herr Mösch,
vielen Dank.
Nachfrage:
1. das würde ja bedeuten, dass egal was am/im Haus repariert wird, immer beide Eigentümer entsprechend der Miteigentumsanteile bezahlen müssen?
2. könnte so eine Teilungserklärung auch jetzt noch vereinbart werden, wenn beide Besitzer das möchten?
Danke + schöne Grüße :-)

Beide Fragen kann ich mit "JA" beantworten.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
letzte Nachfrage:
Wären dann Umbauten/Renovierungen (z.B. Erneuerung der Fenster) überhaupt möglich ohne die Zustimmung des Mitbesitzers?

Grundsätzlich gelten hier die Regelungen des WEG, wenn eine individuellen Vereinbarungen getroffen wurden. Diese sieht in der Regel Mehrheitsentscheidungen für Gemeinschaftseigentum vor.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
dann hätten wir ja bei 576,78/1000 Miteigentumsanteil immer die Mehrheit, oder?

Das kann so pauschal nicht beantwortet werden und kommt auf den Regelungszweck. So sieht bspw. § 21 WEG eine Kostentragungspflicht nur für solche Maßnahmen vor, die mit 2/3 Mehrheit beschlossen worden sind. Grundsätzlich gilt aber nach § 25 Abs. 1 WEG das Mehrheitsprinzip (einfache Mehrheit)

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Danke.
§ 21
Nutzungen und Kosten bei baulichen Veränderungen
(1) 1Die Kosten einer baulichen Veränderung, die einem Wohnungseigentümer gestattet oder die auf sein Verlangen nach § 20 Absatz 2 durch die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer durchgeführt wurde, hat dieser Wohnungseigentümer zu tragen. Nur ihm gebühren die Nutzungen.
Ich verstehe § 21 (1) so, dass jeder nur für sein Eigentum bezahlen muss (und nicht beide Eigentümer wie in meiner Nachfrage...)?

Das ist richtig, sofern Sondereigentum betroffen ist, für Gemeinschaftseigentum müssen beide zahlen.

Die Heizungsanlage dürfte zum Gemeinschaftseigentum gehören, nicht aber die einzelnen Heizungen.

Kunde: hat geantwortet vor 21 Tagen.
Danke, ***** ***** jetzt bin ich verwirrt: wo ist definiert, was Gemeinschaftseigentum oder Sondereigentum ist, wenn es keine Teilungserklärung gibt...???

Ich gebe Ihnen Recht. Solange keine Teilungserklärung vorliegt, kann dies nicht trennscharf festgestellt werden. Hier werden sich die Parteien entweder einigen müssen (bspw. aufgrund der tatsächlichen Nutzung) oder unverzüglich eine Teilung veranlasst werden

RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 347
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