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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20771
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Es geht um einen dringenden Fall zum Thema Familienrecht,

Diese Antwort wurde bewertet:

Es geht um einen dringenden Fall zum Thema Familienrecht, Sorgerecht bzw. Aufenthaltsbestimmungsrecht mit Kindeswohlgefährdung.
Fachassistent(in): Wann wurde das Sorgerecht vereinbart?
Fragesteller(in): Seit der Geburt
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): . Um Ihnen einen groben Überblick zu verschaffen, versuche ich nun vorab die aktuelle Situation zusammenzufassen. Wenn ich ausschweife oder es nichts zur Sache beiträgt, dann entschuldige ich mich schon einmal vorab:Mein Sohn Benjamin ist 11 Jahre und lebte vom 2. Lebensjahr an bis vor 1 ½ Jahren bei seinem Vater in Delmenhorst. Die gemeinsame Sorge haben wir bis zum heutigen Zeitpunkt beide. Vor 1 ½ Jahren ließ sich erkennen, dass der Vater (wie er auch selbst zugab) mit Benjamin und der Erziehung komplett überfordert war. Die schulischen Leistungen waren katastrophal, Benjamin wurde in der Schule gemobbt und der Kindsvater war psychisch angeschlagen. Dazu beigetragen hat sicherlich auch, dass die Großeltern direkt unter der Wohnung lebten und hier zwei verschiedene Welten aufeinanderprallten. Gleichzeitig haben sich auch die Großeltern (vorwiegend die Oma) bei mir gemeldet und mir ihr Leid geklagt, stundenlang – und haben am Vater kein gutes Wort gelassen.Kurz darauf habe ich Benjamin in unserem Haushalt in Heusenstamm aufgenommen. Zu unserem Haushalt gehören: Mein Mann Maik (47 Jahre), unsere gemeinsame Tochter Milena (4 Jahre), Tamta (23 Jahre) unsere Au-Pair, unsere Katze Pinky (8 Jahre) und ich (32 Jahre).Benjamin war auf einem schwierigen, aber guten Weg bei uns. Wir haben uns Hilfe von allen Seiten geholt (Sozialpädagogin an der Schule, Familientherapie, Reittherapie und im letzten Schritt auch das Jugendamt), denn nach dem Zuzug von Benjamins Vater nach Heusenstamm wurde das Verhalten von Benjamin wesentlich schwieriger. Benjamin reagiert impulsiv und extrem und stellt aktuell eine Gefahr für seine Schwester dar (vor 2 Wochen verpasste er ihr erst eine Kopfnuss, inkl. blutiger Nase). Empathie zeigt Benjamin fast ausschließlich bei Tieren, ihm fällt es schwer Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen bzw. nachzuvollziehen, Regeln kann er nur bedingt akzeptieren und umsetzen. Trotzdem wurde uns immer wieder bestätigt (wenn wir auch an manchen Dingen etwas ändern mussten), dass es für Benjamin wichtig ist klare Regeln und Konsequenzen zu haben, Rituale sowie ein strukturierter Tagesablauf. Wir haben immer engen Kontakt mit der Schule und der Sozialarbeiterin gehalten und schnell gehandelt, wenn es mal „gebrannt“ hat.Der Kindsvater hat Benjamin jetzt so weit beeinflusst, dass wir nicht mehr an Benjamin herangekommen sind und sein Verhalten so schlimme Ausmaße angenommen hat, dass wir vorerst zugestimmt haben, das Benjamin sich bei seinem Vater aufhält. Der Vater erkennt nicht, dass Benjamin professionelle Unterstützung durch eine Wohn- oder Tagesgruppe erhalten muss, denn ansonsten haben wir hier den nächsten Systemsprenger. Hier stimmen mir das Jugendamt und alle o. g. Unterstützer zu. Der Vater braucht Benjamin und erpresst ihn emotional (du musst artig sein, ansonsten sterbe ich an meinem Herzfehler).Ich bekomme die Unterschrift für eine Unterbringung in einer Wohngruppe vom Vater nicht, schlimmer noch er will mit ihm sofort zurück nach Delmenhorst – und somit geht es wohl vor Gericht und dafür brauche ich Sie. Dringend. Jetzt. Einerseits möchte er eine Unterschrift, damit er ihn bei sich in Heusenstamm ummelden kann, aber ich habe angst jetzt einen falschen Schritt damit zu gehen bzw. ein falsches Zeichen zu setzen. Muss ich nun das Aufenthaltsbestimmungsrecht oder gar das Sorgerecht einklagen?
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Hier noch einmal das Gutachten der Reittherapeutin
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage. Sehr gerne kann ich Ihnen die folgende erste rechtliche Orientierung geben:
Es geht hier nach nicht darum, dass man falsche Schritte unternimmt oder falsche Zeichen setzt. Es geht um ihr Kind, dass ganz dringend Hilfe braucht. Sie müssen also so schnell als möglich vor das Familiengericht.
Da es eilt würde ich sogar einen Eil Antrag stellen und den Hauptsacheantrag dann hinterher. Wenn der Aufenthalt des Kindes strittig ist und das ist er, denn der Vater will ihn bei sich haben, erpresst ihn emotional müssen Sie das Aufenthaltsbestimmungsrecht beantragen. Man beantragt immer das Aufenthaltsbestimmungsrecht hilfsweise das alleinige Sorgerecht. Denn das Aufenthaltsbestimmungsrecht alleine ist der geringere Eingriff in das Elternrecht des Art. 6 Grundgesetz.Ich würde zusätzlich noch die GesundheitsFürsorge auf mich beantragen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Okay dann werde ich schnellstmöglich einen Eil Antrag zu erwirken, bzw. einen Anwalt finden der so etwas beherrscht. Vielen Dank für die Auskunft.
Nehmen Sie unbedingt einen Fachanwalt für Familienrecht. Keinen Spezialisten oder Ähnliches sondern einen Fachanwalt.Alles Gute und keine Angst! Wenn sie das Jugendamt auf ihrer Seite haben ist das wirklich die halbe Miete.
Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung Ihnen alles Gute und noch einen schönen Sonntagabend
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Vielen lieben Dank und Ihnen auch noch einen schönen Abend.
Ihnen ebenso
Wenn Sie weitere Probleme haben jederzeit gerne. Ich bin Fachanwältin für Familienrecht und auf Angelegenheiten der elterlichen Sorge spezialisiert