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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37060
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe ein Haus geerbt und ist mit keinen Schulden

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein Haus geerbt und ist mit keinen Schulden belastet. Wir haben damals einen Ehevertrag abgeschlossen. Es gibt zwei Kinder 3 und 5 Jahre. Wir sind nun in Trennung lebend und es kommt zur Scheidung. Mein Mann möchte von mir Geld, da wir das gleiche netto verdienen, meinte er, dass das Haus dazukommen würde bei mir. Angerechnet wäre die Miete wie als wenn ich es vermieten würde. So habe ich dann mehr Nettoeinkommen. Muss ich Trennungsunterhalt an meinem Mann zahlen ? Die Kinder möchte er auch zu sich nehmen. Ich will aber das wechselmodell 7 und 7 Tage.
Fachassistent(in): Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Fragesteller(in): Davor zum Notar beraten lassen und nach Hochzeit unterschrieben
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Was steht denn im Ehevertrag?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Das keine Ansprüche geltend gemacht werden
Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Kriege ich eine Antwort?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Ok, das kann sich aber nur auf den Zugewinn und den nachehelichen Unterhalt beziehen. Das bedeutet, Sie müssen Ihrem Mann keinen Anteil am Haus bezahlen.

Für die Dauer des Trennungsunterhalts werden aber die Mieten die Sie einnehmen oder wenn Sie das Haus selbst bewohnen der sogenannte Wohnvorteil. Wenn dies dazu führt, dass Sie mehr Einkommen haben als Ihr Mann, dann besteht in der Tat die Möglichkeit, dass Sie bis zur Rechtskraft der Scheidung Trennungsunterhalt bezahlen müssen.

Was nun die Kinder anbelangt, so kommt es darauf an, was für die Kinder am Besten ist. Sollten Sie über das Jugendamt keine Einigung erzielen dann müssen Sie über das Familiengericht ein Verfahren auf elterliche Sorge einleiten.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Sschiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.