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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37103
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, sehr geehrte Damen und Herren,

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl,
sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben mir in der Vergangenheit des Öfteren in Rechtsfragen geholfen und somit wende ich mich heute wieder an Sie.
Ich vermarkte seit Jahren Immobilien und habe mir einen Kundenstamm aufgebaut. Zudem akquiriere ich neue Kundschaft.
Bei Einführung der DSGVO, was schon länger her ist, habe ich bei meiner Stammkundschaft die Zustimmung zur Datenspeicherung eingeholt. Viele haben dem zugestimmt, aber von der Mehrzahl habe ich keine Antwort erhalten.
Aktuell habe ich ein neues Projekt, dass ich sowohl meiner Kundschaft, als auch Neuen, zu akquirierenden Interessenten, per E-Mail anbieten möchte.
Zu meinen Fragen:
a) Hat die einst erteilte Zustimmung, des jeweiligen Interessenten noch Gültigkeit?
b) Muss ich bei denen, die nicht auf meine Anfrage geantwortet haben, mir vorher die Zustimmung noch einholen, bevor ich ein Objektangebot zuleite? Reicht es für diese aus, dass ich im Anhang das Objektangebot sowie den Hinweis auf die DSGVO beifüge?
c) Bei neu akquirierten, möglichen Interessenten, muss ich da im ersten Mail das grundsätzliche Interesse erkunden und gleichzeitig auf die DSGVO hinweisen? Ist dies zulässig?
d) Oder kann ich unter Umständen, bei diesen gleich das Objektangebot, mit dem Hinweise auf die DSGVO den Adressaten zuleiten? Wäre dies ausreichend?
Ich freue mich auf die Beantwortung meiner Fragen und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Robert Haf
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Ich habe bisher noch niemanden kontaktiert.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Sehr geehrter Herr Schiessl,
sehr geehrte Damen und Herren,
Sie haben mir in der Vergangenheit des Öfteren in Rechtsfragen geholfen und somit wende ich mich heute wieder an Sie.
Ich vermarkte seit Jahren Immobilien und habe mir einen Kundenstamm aufgebaut. Zudem akquiriere ich neue Kundschaft.
Bei Einführung der DSGVO, was schon länger her ist, habe ich bei meiner Stammkundschaft die Zustimmung zur Datenspeicherung eingeholt. Viele haben dem zugestimmt, aber von der Mehrzahl habe ich keine Antwort erhalten.
Aktuell habe ich ein neues Projekt, dass ich sowohl meiner Kundschaft, als auch Neuen, zu akquirierenden Interessenten, per E-Mail anbieten möchte.
Zu meinen Fragen:
a) Hat die einst erteilte Zustimmung, des jeweiligen Interessenten noch Gültigkeit?

- grundsätzlich ja. Eine erteilte Zustimmung hat len Verfallsdatum, auch wenn sie bereits länger zurückliegt.

b) Muss ich bei denen, die nicht auf meine Anfrage geantwortet haben, mir vorher die Zustimmung noch einholen, bevor ich ein Objektangebot zuleite? Reicht es für diese aus, dass ich im Anhang das Objektangebot sowie den Hinweis auf die DSGVO beifüge?
c) Bei neu akquirierten, möglichen Interessenten, muss ich da im ersten Mail das grundsätzliche Interesse erkunden und gleichzeitig auf die DSGVO hinweisen? Ist dies zulässig?
d) Oder kann ich unter Umständen, bei diesen gleich das Objektangebot, mit dem Hinweise auf die DSGVO den Adressaten zuleiten? Wäre dies ausreichend?

zu a-d)

Es reicht aus, wenn Sie die Kunden bei der KOntaktaufnahme belehren, also wenn Sie die Hinweise auf die DSGVO zuleiten. Wichtig für Sie ist aber, dass Sie die Übermittlung beweisen können. Der hier sicherste Weg wäre es wenn Ihnen der Erhalt der Hinweise bestätigt wird (Rückmail oder unterschrift).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.