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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37091
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, meine Fa. will eine betriebliche Kündigung

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, meine Fa. will eine betriebliche Kündigung aussprechen. Insgesamt sollen 65 Stellen abgebaut werden. ich bin 57 Jahre alt und habe eine Gleichstellung in Höhe von 30%.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Sie bietet jetzt ein Freiwilligenprogram an (Auhebungsvertrag) und ich bin mir nicht sicher, ob ich es annehmen soll. Schleswig Holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Zwischen BR und GL wurde ein Sozialplan ausgehandelt und verabschiedet. Ja

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Beim Aufhebungsvertrag wird es einmal drauf ankommen ob Sie seitens der Bundesagentur für Arbeit eine Sperre (12 Wochen) erhalten werden.

Das wird davon abhängen ob man Sie (Gleichstellung) erfolgreich betriebsbedingt kündigen könnte. Wäre eine Kündigung möglich und durchsetzbarm dann wird eine Sperre durch das Arbeitsamt nicht sehr wahrscheinlich sein. Der in diesem Zusammenhang sicherste Weg wäre es der Bundesagentur vor Arbeit den Entwurf des Aufhebungsvertrages vorab zu übermitteln. In der Regel erhalten Sie dann eine verbindliche Auskunft ob Sie eine Sperre erhalten werden oder nicht.

Zweiter Punkt wird sicherlich die Frage sein ob die Abfindung die Sie erhalten werden ausreicht. Das hängt natürlich von der Frage ab, ob Sie bei Beendigung dieses Arbeitsvertrages Aussicht auf einen neuen Job haben werden. Wenn nein, dann dienen Arbeitslosengeld und Abfindung dazu die Zeit bis zu Ihrer Verrentung zu überbrücken.

In diesem Falle sollte die Abfindung entsprechend ausreichend bemessen sein.

Über eine positive Bewertung meiner Antwor würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Im Sozialplan ist verankert, dass bei einer Sperre die Firma mit 75% des Arbeitslosengeld aufkommt. Mich interessiert auch eher, sollte ich den Aufhebungsbertrag ablehnen, müsste ich ja auf Wiedereingliederung klagen und das geht vor das Arbeitsgericht. Wie hoch ist in der regel die Abfindung für MA die schon 29 Jahre in der Fa. sind und eine Gleichstellung haben? Ich habe unterschiedliche Ausagen gehört. Der eine sagt 0,5 vom Bruttogehalt x Anzahl der Jahre und der andere sagt 1 x Bruttogehalt x Anzahl der Jahre. Wie sind da ihre Erfahrung. Da der aufhebungsvertrag und der Sozialplan in der Endsumme gedeckelt sind, ist die Frage, ob ich nicht eher vor das Arbeitsgericht gehe.

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie den Aufhebungsvertrag ablehnen, dann müsste Ihnen der Arbeitgeber kündigen und Sie müssten dann Kündigungsschutzklage erheben.

Die Höhe der Abfindung ist durch das Gesetz nicht verbindlich geregelt.

In der Regel wird pro Beschäftigungsjahr 1/2 Bruttpmonatsgehalt vereinbart. Wenn natürlich aufgrund der Gleichstellung eine Kündigung für den Arbeitgeber schwierig ist und entsprechend die Erfolgsaussichten gegen die Kündigung vorzugehen hoch sind, dann kann auch eine höhere Summe vereinbart werden.

In der Regel werden Sie aber seitens des Arbeitsgerichts den Vorschlag von 0,5 Bruttomonatsgehalt erhalten. Ob Sie mehr erhalten hängt dann in der Regel von Ihrem beziehungsweise vom Verhandlungsgeschick Ihres Anwalts ab.

Über eine positive Bewertung meiner Antwor würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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