So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Kianusch Ayazi.
Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2725
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ich habe eine Frage zu einem Urheberrechtsfall. Ich habe ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Frage zu einem Urheberrechtsfall. Ich habe ein Foto auf meiner Website verwendet, das urheberrechtlich geschützt ist. Jetzt bekam ich mehrfach Post von der Anwaltskanzlei Frommer aus München, die aber jeweils nur Strafandrohungen enthielten, keine Aufforderung, etwas zu bezahlen. Ich musst schriftlich versprechen, das Fotos zu entfernen, was ich tat und bestätigte. Es kamen weitere Rechtbelehrungen. Heute nun die Geldforderungen: Linzengebühr für drei Jahre 669 Euro, plus gleiche Summe als Strafgebühr. Das Foto kostet 49 Euro, man kann es immer noch herunterladen. Hinzu kommen Anwaltskosten von über 900 Euro, die die Anwälte durch ihre langwierige Kommunikation ja selber ausgelöst haben. Ich bin selbstverständlich bereit die Linzengebühr in doppelter Höhe sofort zu entrichten, sehe aber nicht, wie der horrende Betrag von 669 Euro herzuleiten ist. Was soll ich tun? Und bin ich verpflichtet Anwaltskosten zu übernehmen, obwohl gar nie versucht wurde, die Sache ohne Anwälte zu regeln?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): In der Schweiz.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Im Moment nicht, danke!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Stimmt denn die Anschuldigung der Urheberrechtsverletzung?

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ja, sie stimmt, und ich habe sie leider auch schriftlich zugegeben in einer Unterlassungserklärung. Mir geht es nicht um die Forderung als solches, sondern die meiner Ansicht nach ungerechtfertigte Höhe. Wie gesagt, die Lizent kostet 49 Fr.

Ich verstehe. Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Woher nehmen Sie die Höhe der Lizenzkosten?

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Mir gefällt Ihre Salamitaktik in Bezug auf das Bezahlen dieser Dienstleistung nicht. Es wurde eine Antwort in wenigen Minuten für 46 Fr. versprochen, stattdessen fragen Sie etwas, das eigentlich bereits klar sein sollte und fordern mich zu weiteren Zahlungen auf. Bitte antworten Sie auf diesem Wege.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Kommt noch eine Information von Ihnen, wie ich in diesem Fall vorgehen könnte, oder war es das?

Bitte beantworten Sie die gestellte Rückfrage, damit ich Ihren Fall abschließend einschätzen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Meine Antwort steht oben! Ja, ich habe die Urheberrechtsverletzung begangen, aber das Foto kostet nur 49 Euro und nicht 669 Euro, wie in Rechnung gestellt.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielleicht lesen Sie zuerst einmal mal meine Ausgangsfrage genau, das würde helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Schauen Sie, ich habe keine Zeit einfach ewig vor diesem Bildschirm zu sitzen und auf eine Antwort zu warten, die vielleicht nie kommt. Wenn Sie mehr Zeit benötigen, ist das kein Problem, aber dann lassen Sie es mich wissen und ich schaue morgen ein meine e-mail. Wenn Sie nichts mehr dazu zu sagen haben, dann geben Sie doch bitte die Frage an jemanden, der sich auskennt oder wir brechen die Übung ab und ich versuche, an einem anderen Ort Informationen zu erhalten.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

Im Falle einer Urheberrechtsverletzung kann der Geschädigte von Ihnen als Rechtsverletzer die (fiktiven) Lizenzgebühren verlangen, die im Falle einer rechtmäßigen Nutzung angefallen wären. Wenn Sie hier tatsächlichen Lizenzgebühen auf die € 49,00 beziffern können, so sollten Sie dem Geschädigten bzw. dessen Anwälten eine entsprechende Mitteilung machen, Ihre Bereitschaft erklären, die Lizenzgebühren in eben dieser Höhe - maximal in doppelter Höhe - zu zahlen und im Übrigen die Forderung abwehren.

Die Anwaltskosten bemessen sich nach dem sogenannten Gegenstandswert nach Maßgabe des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes (RVG). Sie haben die Rechtspflicht, die Anwaltskosten zu tragen. Der Geschädigte muss nicht zuvor versuchen, die Angelegenheit selbst zu regeln, sondern er darf gleich einen Anwalt beauftragen. Die Anwaltskosten dürfen jedoch nur in gesetzlicher Höhe mit Blick auf den tatsächlichen Gegenstandswert verlangt werden. Anwaltskosten von € 900,00 bei einer Lizenzgebühr von € 49,00 ist deutlich überhöht. Insofern sollten Sie auch hier die Forderung zurückweisen und sich bereit erklären, die Anwaltsgebühren bei Hergabe einer ordnungsgemäßen Kostennote, berechnet nach dem tatsächlichen Gegenstandswert zu übernehmen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank!

Kianusch Ayazi und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.