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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17689
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Wir haben vor ungefähr einen halben Jahr ein Haus gekauft.

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir haben vor ungefähr einen halben Jahr ein Haus gekauft. In einer Etage wohnen wir und die andere ist vermietet.
der vorherige Eigentumsbesitzer hatte uns einen Vertrag gegeben für die vermitete Etage, da stand das es nur für eine Person war.
Der Mieter hat einen Untermieter vermittelt, und das war uns nicht bekannt. Der Vorbesitzer und der Mieter haben dies nicht mitgeteilt.
Der Untermieter kommt an unsere Türklingel, wünscht eine Renovierung von Fenster, Türen, Dach usw. Die Garagentür wurde von ihnen beschädigt und nachdem ich gesagt hatte, dass ich Schadensersatz verlangen würde, kam der Mieter, um sich mit mir zu streiten. In den letzten Tagen ist das alles eskaliert, er klingelt für verschiedene Dinge an meiner Tür, er Er schlägt meine Türen zu, an meine Tür, beleidigt mich auf nationaler Ebene, er wollte mich sogar angreifen und hat sogar gesagt, dass ich mein Haus verlassen soll. Er hat mich auch vielmals beleidigt. Ich möchte, dass der Untermieter mein Haus verlässt, weil meine beiden Kinder Angst hatten vor all den Aggressionen und Geschreien von ihm. Er ist eine gefahr im Haus. Wie gehen wir richtig vor? Sollen wir eine Abmahnung an unseren Mieter schreiben, worauf dort steht das Sie eine Kündigungsfrist so schnell wie möglich an den Untermieter geben soll? Wenn Sie das nicht macht, dann müssen wir den Mieter eine Kündigung geben. Können Sie uns mit eine Abmahnung und Kündigung helfen damit wir es Gesetzlich korrekt schreiben.

Mit Freundlichen Grüßen,

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Zunächst einmal ist es wohl, dass eine Untervermietung im Mietvertrag vereinbart worden sein muss. Legt solch eine Vereinbarung nicht vor, darf auch nicht untervermietet werden. Eine Untervermietung stellt in diesem Fall eine Pflichtverletzung dar, die zu einer außerordentlichen Kündigung nach § 543 BGB berechtigt.

Darüber hinaus müssen sie sich selbstständig nicht beleidigen und bedrohen lassen. In all diesen Fällen gewährt die Rechtsprechung bei Nachweisbarkeit ein außerordentliches Kündigungsrecht. Denn die Grenze für die Mietüberlassung endet dort, wo der Vermieter widerrechtlich in seinen Rechten eingeschränkt wird. Und dies ist bei Bedrohungen und Beleidigungen klar der Fall. Dies muss ein Vermieter nicht hinnehmen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

RATraub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Für mich ist es besser schriftlich zu kontaktieren. Die Antwort die Sie uns geben haben, war in ordnung, aber wir wollen etwas spezialleres fragen. Ist es besser, wenn ich eine Abmahnung an meinen Mieter schreibe, wo drauf steht, das Sie sofort eine Kündigungsfrist schreiben muss, dass die Untermieter in maximal 3 Monate raus gehen soll und wenn Sie das nicht macht, dann Ihr eine Kündigung gebe?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

beim Zusammentreffen von Beleidigung und Bedrohung mit Untervermietung sind die Pflichtverletzungen so erheblich, dass hier keine Abmahnung vorausgehen muss. Hier kann sofort eine Kündigung erfolgen.

Können Sie die Beleidigung und Bedrohung jedoch nicht beweisen, ist eine Abmahnung erforderlich.

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-