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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38388
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Hallo, mein Vater 91 Jahre wollte eine Wohnung kaufen. Mit diesem Anliegen hat er sich an seine Enkelin gewendet, nämlich meine Tochter. Sie sagte ihm dann, dass sie was passendes gefunden hätte. Darauf hin sind sie zur Bank gefahren und er hat ihr 100000€ auf ihr Konto überwiesen. Nachdem er ein paar Tage später seinen Kontoauszug gesehen hat stand darauf "100000 Schenkung". Darauf hin hat er sie angerufen und gefragt, was das soll. Ihre Antwort war: Sie hätte jetzt ne Wohnung gekauft und wäre beim Notar gewesen und hätte sich als Eigentümerin zusammen mit ihrem Mann eintragen lassen. Darauf hin sagte mein Vater, dass das so nicht ausgemacht war und er sofort sein Geld zurückhaben möchte. Antwort von ihr: das würde nicht gehen. Muss dazusagen, die Wohnung die gekauft wurde kostet 500.000 Euro. Als ich ihr gesagt habe, dass sie das regeln soll, denn in der Zwischenzeit ist ein Familienkrieg ausgebrochen, war die Antwort: Sie hätte das Geld geschenkt bekommen da sie nicht im Testament stehen würde und ihr Opa hätte es ihr als Erbe zu Lebzeiten geschenkt. Das hat sie auch gegenüber meiner Schwester so geäußert. Mein Vater streitet diese Behauptung aber komplett ab. Meine Eltern haben ein Berliner Testament. Meine Schwester und ich sind erst nach dem Tod von beiden Eltern erbberechtigt. Meine Frage ist jetzt: Wie bekommt mein Vater sein Geld zurück, denn er fühlt sich betrogen und hintergangen und welche rechtlichen Schritte können wir einleiten um an das Geld zukommen. Muss noch dazusagen, er hat ihr ohne zu lesen ein Schriftstück unterschrieben, in deren Besitz wir nicht sind und sie rückt dieses Schreiben auch nicht raus. Dankeschön im Vorfeld.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ihr Vater hat einen Anspruch auf umgehende Rückzahlung des Geldes.

Ihm steht gegenüber der Enkelin ein Schadensersatzanspruch gemäß § 823 Absatz 2 BGB in Verbindung mit § 263 StGB zu.

Dieser Schadensersatzanspruch ist gerichtet auf Rückzahlung des vollständigen Betrages.

Diesen Anspruch kann Ihr Vater erforderlichenfalls auch auf dem Rechtsweg erfolgereich durchsetzen.

Die Enkelin sollte daher nachweisbra (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die dargestellte Rechtslage zu unverzüglicher Rückzahlung aufgefordert werden.

Hierzu sollte ihr eine Frist von 14 Tagen ab Briefdatum gesetzt werden.

Zugleich sollte ihr angekündigt werden, dass nach Fristablauf ein RA mandatiert wird, dessen Kosten die Enkelin gemäß §§ 286, 280 BGB als Verzugsschaden ebenfalls zu tragen hätte.

Ebenfalls sollte der Enkelin in Aussicht gestellt werden, dass Ihr Vater sich die Erstattung einer Strafanzeige wegen eines nach § 263 StGB strafbaren Betruges für den Fall der nicht fristgerechten Schadensersatzzahlung ausdrücklich vorbehält.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Was für einen Anwalt mit fachlichem Gebiet kommt da für uns in Frage? Steuerrecht, Erbrecht oder?

Der RA bedarf keiner fachanwaltlichen Qualifikation. Den benannten Rückforderungsanspruch kann jeder RA für Sie durchsetzen!

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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