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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6486
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo. Ich habe vor ca. einem Jahr einen Hund gekauft. Dabei

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Ich habe vor ca. einem Jahr einen Hund gekauft. Dabei habe ich einen Vertrag unterzeichnet, der dem Züchter den Mitbesitz an meinem Hund zusichert bis sie 5 Jahre alt ist. Ferner ist vertraglich festgehalten, dass der Züchter einen Wurf mit meiner Hündin machen darf. Ich möchte nun nicht mehr, dass meine Hündin einen Welpen zur Welt bringt und möchte diesen Vertrag auflösen. Wie kann das gelingen? Ggf. auf eine monetäre Entschädigung einigen? Wie würde sich diese berechnen?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): M-V
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ggf. sind noch weitere Vertragsdetails interessant, aber ich kann leider schlecht einschätzen welche das sein könnten. Was kostet mich diese Beratung hier im Onlineportal?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Sie können sich leider nicht einfach so von einem Vertrag lösen. Verträge müssen eingehalten werden. Ihre Möglichkeit besteht in der Tat darin, sich mit dem Züchter auf eine Vertragsanpassung zu einigen, nämlich dahingehend, dass er keinen Anspruch mehr auf einen Welpenwurf Ihrer Hündin hat.

Um ihn zu motivieren, der Vertragsanpassung zuzustimmen, könnten Sie ihm einen Geldbetrag anbieten. Es gibt aber keine festen Regeln, wie hoch so ein Betrag sein muss. Das ist eine Verhandlungsfrage.

Als Orientierung müssten Sie ermitteln, wieviel Gewinn der Züchter mit einem Welpenwurf Ihrer Hündin machte. Die Höhe dieses Gewinns kann ich aber leider nicht beurteilen. Das kann nur ein Sachverständiger für Hundezucht.

Sie könnten sich auch einfach weigern, die Hündin decken zu lassen. Einklagen kann er das Decken meines Erachtens nicht. Er könnte aber Schadenersatz von Ihnen fordern. Der Schaden wäre dann der entgangene Gewinn, also das, was er mit dem Welpenwurf verdienen könnte.

Sie haben bereits einen Betrag für die Beratung überwiesen. Mehr Kosten fallen nicht an.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.