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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17657
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Einschätzung Erbe Immobilien Fachassistent(in): In welchem

Diese Antwort wurde bewertet:

Einschätzung Erbe Immobilien
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): Frankfurt am Main Bergen-Enkheim alle drei Immobilien
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Wenn ich unter anderem eine Wohnung und ein Haus, die jeweils den Wert von 500.000€ übersteigen und eine weitere Wohnung, die unter 500.000€ liegt, erbe, ich allerdings nicht vorhabe für 10 Jahre in einer dieser Immobilien selbst zu wohnen, habe ich keine Möglichkeit um die jeweils 19% Erbschaftssteuer für zwei der Immobilien herumzukommen oder?
Ich müsste für eine der Immobilien ja sowieso die besagte Erbschaftsteuer zahlen, da ich nicht gleichzeitig im Haus und in der größeren Eigentumswohnung für 10 Jahre leben könnte. In dem Besitz meines Lebenspartners befinden sich ebenfalls ein Haus und Grundstücke, allerdings soll das erstmal außen vor gelassen werden, da seine Schwester da auch noch mit reinspielen würde, die ausgezahlt werden soll etc..
Der Plan von meinem Lebenspartner und mir wäre alle drei Immobilien von mir zu vermieten oder wenn nur das Haus zu verkaufen und wir bauen uns eigenständig ein Haus, in dem wir leben möchten. Sehen Sie dieses Vorhaben als sinnvoll an oder würden Sie uns eher zu einer anderen Vorgehensweise raten?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Einschätzung/Antwort.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Fragen:
Von wem erben Sie die Immobilien?

Per Testament oder per Gesetz?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Von meinen Eltern im Todesfall.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Also Testament.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Mir ist es nicht möglich zu telefonieren, bitte nur hier eine Antwort von Ihnen, vielen Dank ***** *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Zunächst ist einmal klarzustellen, dass sie von jedem Elternteil sodann einen Steuerfreibetrag in Höhe von Euro 400.000 haben, vgl. § 16 ErbStG.

Wird diese überschritten fällt zwangsläufig Erbschaftssteuer. Zwar kann die Steuer noch etwas durch Nachlassverbindlichkeiten gemindert werden, faktisch ist dies jedoch mit Todeseintritt fix.

Allerdings gibt es diverse erbrechtliche Gestaltungen, über welche entsprechende Steuerwirkungen ausgeschlossen werden können. Dies sollte jedoch im Vorfeld über einen fachkundigen Rechtsanwalt geklärt und auch vertraglich gestaltet werden.

Unabhängig davon wäre eine einfache Lösung noch zu Lebzeiten einen Teil der Immobilien zu übertragen. Dies wäre dann vorweggenommene Schenkungen. Im Todeszeitpunkt fällt dann kein so großer Batzen mehr an.

Für die Frage wie sie dann mit den Immobilien weiter arbeiten kommt es auf ihre individuellen Präferenzen an. Wenn Sie diese vermieten erhalten Sie auf jeden Fall monatlich sogenanntes passives Einkommen zuzüglich der Wertsteigerung der Immobilie. Von daher ist dies nicht die schlechteste Variante.

Rückfragen können Sie über den Button "Experten antworten" stellen. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, ist ein solches über den Button Telefon-Premium-Service zubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort, die mir schon sehr geholfen hat. Die beiden Wohnungen könnten mir meine Eltern im Voraus schenken. Allerdings denke ich keinesfalls, dass sie dies mit ihrem Haus tun würden, in dem sie bis zum Schluss leben bleiben wollen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Wenn jedoch die Wohnungen schon vorab verschenkt werden, hätten Sie Ihr Problem jedoch nahezu schon gelöst.

Denn dann wäre erhebliches Vermögen vorab mit einem Freibetrag berücksichtigt und im Erbfall gibt es den Freibetrag sodann nochmals (Zeitspanne muss jedoch 10 Jahre sein).

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Wenn ich mich also entscheiden würde in dem Haus für 10 Jahre zu leben, hätte ich jeweils einen Freibetrag von 400.000€ pro Elternteil, das Haus betreffend?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

der Freibetrag ist unabhängig davon, ob Sie im Haus Leben oder nicht. Dieser gilt ohne Bedingung.

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antworten, die sehr hilfreich für mich sind.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnten.
Bitte seien Sie noch so freundlich und geben Sie eine positive Bewertung ab (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts).
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Wenn das Haus einen Wert von 1 Millionen + hat sage ich mal, wäre es allerdings sehr wenig nur zwei Mal 400.000€ zu erben und nicht unbedingt die sinnvollste Lösung, hmm.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Sehr gerne erhalten Sie eine positive Bewertung. Vielen Dank für die letzte Antwort vorab.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es könnte hieran z. B. nur ein Miteigentumsanteil übertragen werden.

Auch dies wäre möglich.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich bin seit letztem Jahr auf dem Elternhaus gemeldet, was auch notariell beglaubigt ist. Das bringt mir einen Vorteil?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Bzw. zählt bereits zu den 10 Jahren, die ich dort lebe?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.
Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.
Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.
Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich bin seit letztem Jahr auf dem Elternhaus gemeldet, was auch notariell beglaubigt ist. Das bringt mir einen Vorteil? Bzw. zählt bereits zu den 10 Jahren, die ich dort lebe?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
nein, das bringt Ihnen keinen Vorteil.

Denn die 10 Jahresfrist mit dem Bewohnen gilt erst ab dem Todeszeitpunkt.

Vorherige Wohnjahre werden nicht angerechnet.

Zudem genügt eine amtliche Meldung hierfür nicht. Es muss tatsächliches Bewohnen sein.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-