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NorbertW
NorbertW,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11
Erfahrung:  Expert
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NorbertW ist jetzt online.

Wenn ich als Unternehmen Waren, Rechte, Domains verkaufe um

Diese Antwort wurde bewertet:

Wenn ich als Unternehmen Waren, Rechte, Domains verkaufe um damit Liquidität z.B. für Gehälter oder zur Klärung von Rechtsproblemen zu erhalten und muss dann wenige Wochen später doch Insolvenz anmelden dann kann der Insolvenzverwalter diese Verkäufe rückgängig machen. Das ist mir klar. Frage: Muss er das Geld was die nun insolvente Firma dafür erhalten hat in voller Höhe zurückzahlen bevor er die Ware, Rechte, Domains wieder erhalten kann? Oder kann es sein dass der Aufkäufer wissend um die Situation dann mit seiner Rückforderung in die Insolvenzmasse geht?Konkret am Beispiel: die I-XXX GmbH verkauft die domain abc.de and die Kauf GmbH für 200,00 Euro und der Insolvenzverwalter der I-XXX GmbH meint die abc.de ist viel mehr wert. Zahlt er dann die 200,00 Euro an die Kauf GmbH um die domain wieder zu kriegen? Oder hat die Kauf GmbH das Nachsehen? Hat die Kauf GmbH die abc.de rückzuübertragen und steht mit den 200 Euro in der Tabelle ganz hinten? Zusatzfrage: Was ist wenn beide GmbHs den selben Geschäftsführer hat? Überspitzt: es kommt gar nicht auf die Betragshöhe an die bezahlt wurde, der Insolvenzverwalter will einfach die abc.de zurück und verwertet es dann später für vielleicht nur 50 Euro.
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Sehr geehrter Fragesteller, es geht um die Anfechtung im Zusammenhang mit Insolvenz. Hier wird der Vertrag nicht rückgängig gemacht, vielmehr fordert der IV vom Vertragspartner den Kaufpreis zurück, weil er die Schieflage des Unternehmens kannte oder zumindest hätte erkennen können.

Die an den IV zurückgezahlte Summe ist eine sog. Insolvenzforderung, der Gläubiger bekommt also nur die Quote.

Die Personenidentität der Geschäftsführer ändert hieran nichts.

Bei Ihrem Beispiel bekommt der IV nicht die abc.de sondern nur die dafür gezahlten 200 € zurück.

Auf die Verwertungserlöse haben die Gläubiger nur einen sehr begrenzten Einfluss, der IV darf die Insolvenzmasse nicht verschleudern, hat aber ein Eigeninteresse an hohen Verwertungserlösen, denn er erhält eine von diesen abhängige Vergütung.

Mfg RA N. Wolko

Fachanwalt für Insolvenzrecht

NorbertW,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11
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Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Danke ***** ***** Ich denke meine Fragen gehen in eine andere Richtung. Die insolvente GmbH hat eine domain für 200 Euro verkauft und das Geld erhalten. Falls der IV die domain zurückwill muss der dann die 200 Euro dafür zahlen -- oder kann er einfach die Domain verlangen und der Erwerber der Domain kann sich mit seiner Rückforderung der 200 Euro in the Tabelle eintragen?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
gut. Einfach gesagt: ich warte in der I-GmbH auf Zahlungseingänge aus dem Ausland. Um abwarten zu können kann ich Darlehen bei einer anderen GmbH aufnehmen wo ich auch Geschäftsfürher bin und als Sicherheiten domains verpfänden oder ich dann diese domains verkaufen. Die domains werden für einen künftigen Geschäftsbetrieb nicht mehr benötigt. Kann im Falle einer Insolvenz es sein dass der IV die Domains behält oder rückfordert und kein Geld dafür zu zahlen hat? Er fordert einfach Vermögen zurück und der Darlehensgeber geht in die Tabelle? Das Einklagen der Auslandsforderungen ist mit hohen Kosten verbunden, also wir der IV aus meiner Erfahrung nach das einfach gar nicht lange versuchen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Rückschau: Im Januar habe ich als noch nichts von Problemen mit dem Auslandskunden (in der Schweiz mit NL in Berlin) zu sehen war "ganz normal" domains an mich (meinen Gewerbebetrieb) verkauft zu den Einkaufspreisen mit 5% Aufschlag und 10-20% Abschlag für die Nutzungszeit und die Bezahlung mit einer Forderung aus dem Geschäftsbesorungsvertrag verrechnet. Auftraggeber der Domains war ich, also sehe ich eine normale Dienstleistung darin. Die 3-Monatsfirst bis zum Erkennen von Störungen ist also lange vorbei
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ich habe "gut" geschrieben da justanswer sagte: Sie können nicht zurückrufen, ich solle weiter die chat-Funktion nutzen.