So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 15878
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich wurde am 01.04. dieses Jahres aus der Haft entlassen.

Kundenfrage

ich wurde am 01.04. dieses Jahres aus der Haft entlassen.
Habe mich bereits in der Haft arbeitssuchend bei der Agentur für Arbeit und wegen Sicherung des Lebensunterhalts beim Jobcenter gemeldet. Die Sicherung des Lebensunterhalts wurde mir mitte Mai bewilligt. Nun bekam ich gestern ein Schreiben der Agentur mit der Bewilligung für Arbeitslosengeld I. Allerdings wird die Leistung für April bis Juni zu 100% einbehalten um etwaige Forderungen des Jobcenters zu bedienen. Meine 1. Frage ist jetzt, ist das rechtens?

Desweiteren wurde mir in dem Schreiben mitgeteilt das ich weniger als 150 Tage Anspruch auf Arbeitsentgeld in den vergangenen 2 Jahren hätte. Aber laut meiner Arbeitsbescheinigung von der JVA vom 07.10.2019 - 30.03.2020 176 Tage
03.04.2020 - 20.05.2020 48 Tage
25.05.2020 - 10.06.2020 17 Tage
15.06.2020 - 04.02.2021 235 Tage
08.02.2021 - 18.03 2021 39 Tage
22.03.2021 - 22.03.2021 1 Tag

Nun verstehe ich nicht wie die Agentur darauf kommt das ich keine 150 Tage Arbeitsentgelt bekommen hätte. Ausserdem wurde die Leistung nach einem fiktivem Arbeitsentgelt berechnet. Woher nimmt die Agentur dieses fiktive Arbeisentgelt?

Vielen Dank ***** *****

Gepostet: vor 14 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  NorbertW hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller, Ihre Frage(n) lassen sich nur mit Kenntnis des Bewilligungs-/Ablehnungsbescheides des Jobcenters beantworten. Wenn Sie diesen bitte zur Verfügung stellen, bin ich gern weiter behilflich.

Mfg RA N. Wolko

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Anbei sende ich Ihnen die Bescheide des Jobcenters und der Agentur für Arbeit als PDF
Experte:  NorbertW hat geantwortet vor 13 Tagen.

Sehr geehrter Herr Dangl, tatsächlich ergibt sich aus den Bescheiden keine Begründung hinischtlich eines fiktiven Arbeitsentgelts.

Die Rechtsmittelfrist von einem Monat ist noch nicht abgelaufen. Mein Rat lautet daher, legen Sie vorsorglich Widerspruch ein und begründen ihn damit, dass Sie wegen der Haft nicht arbeiten konnten. Mir ist weiter aufgefallen, dass Sie mietfrei im Haushalt Ihrer Mutter leben. Es macht Sinn, eine anteilige Miete an Ihre Mutter zu zahlen. Denn Sie sparen die Kosten einer eigenen Wohnung ein. Auch diesen Aspekt können Sie in Ihren Widerspruch aufnehmen.

Daneben rate ich Ihnen, mit dem zuständigen Sachbearbeiter beim Jobcenter einen Beratungstermin zu vereinbaren. Sollte das coronabedingt derzeit nicht möglich sein, bitten Sie um eine telefonische Beratung.

Es gibt für Bürger, die nach der Haftentlassung Hilfe brauchen, Beratungsstellen der AWO oder anderer gemeinnütziger Einrichtungen. Am besten googeln Sie und fragen telefonisch nach einem geeigneten Berater.

Optimal wäre natürlich, wenn Sie bald einen neuen Job finden, als Tischler stehen die Chancen hoffentlich gut.

Wenn ich Ihnen weiter behilflich sein kann, melden Sie sich einfach.

MfG N. Wolko