So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an alva3172015.
alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1467
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
92866717
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
alva3172015 ist jetzt online.

Meine Mutter und mein Patenonkel waren Cousin und Cousine.

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Mutter und mein Patenonkel waren Cousin und Cousine. Mein Patenonkel hatte meine Mutter per 06.12.2017 als Alleinerbin testamentarisch bedacht. Er war zeitlebens nie verheitatet und hat auch keine leiblichen Abkömmlinge. Leider ist meine Mutter letztes Jahr an einem Tumor verstorben. Vor einem Monat ist nun auch mein Patenonkel verstorben. Neben meiner Mutter hatte mein Patenonkel noch 5 - 6 weitere (noch lebende) Cousins und Cousinen. Ich hatte beim Nachlaßgericht eine Prüfanfrage gestellt, ob ich im Sinne des Testaments in die Erbfolge meiner Mutter eintrete. Dies hat das Nachlaßgericht mit Hinweis auf § 1926 und 2069 BGB verneint. Besteht eine Erfolgsaussicht, die Entschidung des Nachlaßgerichts anzufechten, da mein Patenonkel expliziet meine Mutter testamentarisch als Alleinerbin bedacht hat?
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): Deutschland
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): derzeit nicht.

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Erbrecht u.a.- Reicht Ihnen eine Antwort bis heute Abend und könnten Sie mir ggfs. die Antwort des Nachlaßgerichts und das Testament Ihres Onkels überlassen?

Ist eine Person eingesetzt, die nicht zum Kreis der Abkömmlinge gehört, so kann die Auslegungsregel des § 2069 BGB analog nicht angewandt werden. Aus diesem Grund auch der Hinweis des Nachlaßgerichts, da Ihre Mutter ja nicht Abkömmling Ihres Onkels war und Sie nicht automatisch als "Ersatzerbe" Ihrer Mutter in Betracht kommen. Es ist dann aber zu ermitteln, ob die Möglichkeit eines vorzeitigen Wegfalls eingesetzter Erben vom Onkel bedacht wurde und was für diesen Fall wirklich oder mutmaßlich gewollt worden wäre.

Hier deutet alles darauf hin, dass Ihr Onkel als Erblasser mit der Einsetzung Ihrer Mutter auch den jeweiligen Stamm bedenken wollte, so dass ich den Erbschein anfechte würde.

Sind Sie noch da?

bzw. nicht den Erbschein "anfechten", sondern rechtlich Beschwerde einlegen.

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Entschuldigung, ich wurde am Freitag im Chat kurzfristig zu einem Termin gerufen. Wie lege ich rechtlich Beschwerde ein? Kann ich das formlos selbst tun oder muß ich hierzu einen Anwalt beauftragen?

Obwohl das Beschwerdeverfahren vor dem Landgericht stattfindet, herrscht kein Anwaltszwang, d.h. Sie könnten selbst Beschwerde einlegen. Bitte beachten Sie die Monatsfrist. Ggfs. stellen Sie n ochmals den Antrag, dass Ihnen das Erbrecht zusteht mit der o.g. Begründung.

Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5) und stehe im Nachgang gerne für Rückfragen zur Verfügung.

Die Hundehaltung dient nach wie vor der Einnahmeerzielung und ausschließlich!

Irrläufer

alva3172015 und 4 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.