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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1466
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
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Hallo, wir haben bei einer Teilungsversteigerung das

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, wir haben bei einer Teilungsversteigerung das Meistgebot gestellt und den Zuschlag für das unbebaute Grundstück erhalten. Die uns vom Finanzamt zugestellte Forderung zur Grunderwerbssteuer fällt aus unserer Sicht zu niedrig aus. Denn das Finanzamt hat als Bemessungsgrundlage nur unser Meistgebot (Verteilung an Alteigentümer über das Amtsgericht) herangezogen und nicht die noch bestehende Eigentümergrundschuld im Grundbuch berücksichtigt, die wir zusätzlich an die Alteigentümer direkt zu entrichten haben. Ist das auf jeden Fall anzeigepflichtig? Müssen wir mit Konsequenzen rechnen, wenn wir das nicht melden?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Mecklenburg-Vorpommern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Immobilien- und Steuerrecht. Reicht Ihnen eine Antwort bis morgen im Laufe des Tages?

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Ja das reicht absolut. Vielen Dank!

Maßgeblich für die Bemessungsgrundlage die Bestimmung nach § 9 Abs. 1 Nr. 4 bzw. 5 Grunderwerbssteuergesetz. Zur Gegenleistung gehört zunächst die Übernahme der Verpflichtungen aus dem Meistgebot (§ 9 Abs. 1 Nr. 5 Satz 1 GrEStG), d.h. die Verpflichtung zur Zahlung des Bargebots (§ 49 Abs. 1 ZVG) und ferner die aufgrund bestehenbleibender Rechte (§ 52 Abs. 1 ZVG) zu erfüllenden Verbindlichkeiten sowie etwaige nicht dauernde Grundstückslasten. Sie müssen aber hier nichts melden, weil jeder Zuschlagbeschluss vom Amtsgericht automatisch an das Finanzamt gemeldet wird. Beantwortet dies Ihre Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Bedeutet das, dass wir vom Finanzamt mit einem weiteren Bescheid rechnen müssen, da das Amtsgericht die Verbindlichkeiten aus der Grundschuld separat im zweiten Schritt an das Finanzamt schickt?

Ja, genau!

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