So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36696
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin Inheaberin eines Fitnessstudio. Fachassistent(in):

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Inheaberin eines Fitnessstudio.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): In NRW. Jeweils zum 01.01. jeden Jahres fällt eine Servicepauschale von 29,90€ an. Seid November 2021 ziehe keine monatlichen Fitness Studio Beiträge ein, darf ich diese Servicepauschale im Juli diesen Jahreseinziehen wenn das studio wieder geöffnet ist?
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Ja. Ich habe eineBeitragserhöhung von 2,--€ angekündigt, ich weiß das dass Mitglied eine außerordentliche Kündigung in Anspruch nehmen kann. Was auch heute passiert ist. Nun erlasse ich die Beitragserhöhung bei diesem Mitglied, somit hebt sich doch seine Kündigung auf, richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Darf ich Sie fragen: Wofür wird diese Servicepauschale genau erhoben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Für die regelmäßige Betreuung bzw. die Erstellung regelmäßiger Trainingspläne sowie Ganzkörperananlyse Messungen. Oder muss ich die Servicepauschale anteilmäßig auf die weiteren 7 Monate anrechnen?
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Da ich meine Kosten senken muss, möchte ich lieber schreiben u bei den 5,--€ Fixkosten in der Probezeit bleiben

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie diese Leistung nur anteilig erbringen konnten, sind die Kunden nach § 275 BGB von der Leistung teilweise befreit. Sie können daher leider die Servicepauschale nur anteilsmäßig für die 7 Monate geltend machen.

Die Kündigung ist rechtlich gesehen eine empfangsbedürftige Willenserklärung. Das bedeutet, es kommt auf den Sachverhalt zum Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung an. Wenn Sie die Erhöhung nach Zugang der Kündigung wieder zurrücknehmen, dann ändert dies an der Wirksamkeit der Kündigung leider nichts.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Das verstehe ich leider nicht ganz. Ich schildere es gerne: Am 21.05.21 habe ich ein Schreiben bezgl. einer Beitragserhöhung von 2,--€ monatlich versendet. Gestern habe ich die Kündigungen erhalten. Habe soeben eine liebe freundliche Nachricht an den 2 Mitgliedern gesendet. Das ich die Beitragserhöhung von 2,--€ zurücknehme und die im Vertrag unterzeichneten 0,70 € anpasse. Somit die Kündigung aufhebe. Habe ich damit einen Fehler gemacht, eingezogen ist der Beitrag noch nicht und wäre auch erst natürlich nach Wiedereröffnung. Wie lange hat das Mitglied allgemein dieses Sonderkündigungsrecht nach Erhalt eines Anschreiben? Vielen Dank für Ihre schnellen Antworten und ich werde Ihnen ganz sicher eine 5 Sterne Bewertung geben.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sollte ich zur Sicherheit die Mitglieder bei denen ich eine Kündigung befürchte ein Schreiben (e-Mail) zukommen lassen das ich bei Ihnen die Beitragsanpassung ausschließlich auf freiwilliger Basis vornehme? Vielen Dank, ***** *****

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Soweit Sie im Vertrag nichts anderes geregelt haben, steht den Kunden ein Sonderkündigungsrecht für eine Frist von 14 Tagen zu.

Eine Kündigung können Sie nur einvernehmlich mit dem Kunden aufheben.

Rechtlich basiert dies darauf, dass eine Kündigung allein schon mit dem Zugang wirksam wird. Es handelt sich um eine einseitige Erklärung.

Kein Sonderkündigungsrecht würde den Kunden dann zustehen, wenn die Beitragserhöhung von Anfang an nur freiwillig gewesen ist. Diese Freiwilligkeigt müssten Sie allerdings in Nachweis bringen. Eine nachträgliche Korrektur reicht hier allerings nicht aus.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** bleibt mir nur zu hoffen das ein entgegenkommen akzeptiert wird und ich in der nächsten Woche keine weiteren Kündigungen erhalte. Ich denke ein Anschreiben derer wo ich eine Kündigung vermute bringt auch nur zu viel durcheinander. Meine letzte Frage ist somit, würden Sie auch besser weiterhin alles so lassen und keine zusätzlichen Korrekturen (Schreiben vornehmen? Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und komme gerne bei erneuten Anliegen auf sie zurück. Viele Grüße, Karin Holbach

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist schwer zu beantworten. Von der Tendenz her würde ich aktuell keine weiteren Korrekturen vornehmen um keine "schlafenden Hunde" zu wecken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
noch einmal kurz auf die Servicepauschale zurückzukommen. In dem Punkt bezgl. der Servicepauschale steht nun keine Begründung bzw. wofür diese anfällt. Es steht nur der Satz das diese jeweils zum 01.01 jeden Jahres anfällt. Ist es ausschlaggebend wofür diese anfällt u gibt es ein Argument ( eine Begründung) bei der diese komplett zu entrichten ist.
P.s habe sie bereits weiterempfohlen.
Vielen Dank,
viele Grüße,
Karin Holbach

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich meine es hat schon Bedeutung wofür die Servicepauschale anfällt. Wenn es sich um Kosten handelt für die regelmäßige Betreuung bzw. die Erstellung regelmäßiger Trainingspläne sowie Ganzkörperananlyse Messungen, dann können Sie diese Pauschale nur insoweit verlangen, als diese Leistungen auch erbracht worden sind.

Wenn es sich beispielsweise um eine Leistung handelt die nur einmal im Jahr erbracht wird und die Leistung wird im laufenden Jahr auch tatsächlich erbracht, dann spricht nichts dagegen diese Pauschale nicht nur mit 7/12 sondern zu 100% in Ansatz zu bringen, da die Leistung ja dann vollständig erbracht wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Ja dann könnte es evtl. ein für und wieder werden. Die Leistungen bekommen die Mitglieder ja nun auch für weitere 6 Monate. Und ich gebe 2 TP und Messungen bis Dezember dazu. Na ja, dann denke ich es wird besser sei, zu halbieren, um Streit zu vermeiden.
Vielen lieben Dank

Gerne!

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Einen schönen guten Morgen/Tag Herr Schiessl,
1. Frage: ich habe gehört das die beitragsfreie Zeit im Fitness Studio ( in meinem 6-7 Monate) in verschiedenen Landkreisen an die Laufzeit angehängt wird, sprich die Laufzeit um diese Ausfallzeit verlängert wird. Darf ich dass auch in Nordrhein -Westfalen?
2. Hat das Mitglied bei Umzug innerhalb Deutschland ein Sonderkündigungsrecht? Mir ist bekannt nur wenn dieses in einem anderen Land wechselt.3. Wie sieht es bei Krankheit aus? Wenn die Erstlaufzeit der Mitgliedschaft noch nicht vollendet ist, bzw. wenn die Erstlaufzeit beendet ist?Viele Grüße,
Karin Holbach