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RA Moesch
RA Moesch, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 338
Erfahrung:  Bank und Kapitalmarktrecht
81056964
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RA Moesch ist jetzt online.

Ich (Mieter) habe das alte Laminat (nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (Mieter) habe das alte Laminat (nicht renovierungsbedürftig) ausgewechselt. Vermieter bot den Rückbau durch mich an, wenn ich den identischen Boden besorgen kann. Dieser wird allerdings nicht mehr hergestellt. Möchte den Boden, der eine minimale Farbabweichung zum 8 Jahre alten Original hat, bis zur Mietübergabe trotzdem wieder zurückbauen und hätte wie gesagt minimal abweichendes Laminat vorliegen. Vermieter weigert sich aufgrund der Farbabweichung und möchte dies durch eine Firma erledigen lassen und die Kosten dafür durch mich tragen lassen, da ich vertragswidrig eine bauliche Veränderung vorgenommen habe, die ich aus Vermietersicht nun nicht mehr zeitgerecht zurückbauen kann. Übergabe soll am 31.05. erfolgen.
Fachassistent(in): Wurden vom Vermieter Reparaturen ausgeführt, die Ihnen in Rechnung gestellt wurden?
Fragesteller(in): Noch nicht, siehe oben.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Mietdauer beträgt 4,5 Jahre.

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Tatsächlich sind Sie verpflichtet, den Ursprungszustand wieder herzustellen. Wenn Sie dies nicht können (bspw. weil sie nicht an das Material kommen, kann dies durch den Vermieter erledigt werden. Allerdings kann er sie grundsätzlich nicht auf ein konkretes Material verpflichten, sofern ein vergleichbares vorliegt und Farbabweichungen sich nicht auswirken, da bspw. in der gesamten Wohnung sodann identisches Material verlegt ist.

Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung, danke ***** *****ür Ihre Bewertung (3 bis 5 Sterne)

Norbert Mösch
Rechtsanwalt

Grundsätzlich entfällt die Pflicht zum Rückbau, wenn es sich bei den eingebrachten Einbauten, etc. um dauerhafte, über das Mietverhältnis hinausreichende Wertverbesserungsmaßnahmen handelt, die nur mit erheblichem Aufwand an Kosten wieder zu entfernen wären und deren Beseitigung die Mietsache in einen schlechteren Zustand versetzt. Als Wertverbesserungsmaßnahmen in dem vorgenannten Sinne gelten zum Beispiel der Einbau eines „Kachelvollbades“ und die Verlegung hochwertiger Teppichböden (vgl. z. B. Urteil des OLG Frankfurt vom 19. Dezember 1991, 6 U 108/90).

Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Hallo Herr RA Moesch,
vielen Dank für Ihre Ausführungen. Können Sie den Punkt „ vergleichbares vorliegt und Farbabweichungen sich nicht auswirken“ nochmals erläutern? Ich verlege in allen Räumen das gleiche Material. Lediglich das Dekor ist leicht heller - verglichen mit dem Ursprünglichen. Da mir vom ursprünglichen Laminat noch ein altes Paket vorliegt, kann ich dies aus entsprechend belegen und würde Ihnen hierzu gerne auch ein Foto hochladen, um eine bessere Einschätzung zu erhalten.?
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Datei angehängt (4QQ6ZPP)
Kunde: hat geantwortet vor 22 Tagen.
Das Einzelbrett oben ist das alter Material. Bei den unteren Bretter handelt es sich um die neu gewählte Variante.

Tatsächlich ist beides "hell" und weist vergleichbare Qualitätsmerkmale auf, so dass aus meiner Sicht dieses verlegt werden darf.

RA Moesch und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.