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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 782
Erfahrung:  Anwalt Neuhaus am Rennweg / Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Strafrecht / Kaufrecht / Mietrecht / Tierrecht / Verwaltungsrecht
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Folgendes: Ich bin gewerblicher Verkäufer. Ein Privatkunde

Kundenfrage

Folgendes: Ich bin gewerblicher Verkäufer. Ein Privatkunde hat Ware gekauft und diese angeblich nur zur Hälfte bekommen. Hiernach hat er eine Betrugsanzeige bei der Polizei gestellt, welche mittlerweile eingestellt wurde. Aus Gutwill habe ich dem Kunden danach nochmals die komplette Bestellung erneut zugeschickt. Er hat Ware für 300,00 € gekauft und ist formell jetzt im Besitz von Ware im Wert von 600,00 €. Mittlerweile ist ein Jahr nach Kauf vergangenen. Er klagt jetzt zivilrechtlich gegen mich Privat, obwohl er bei meiner Firma (Ich Geschäftsführer der GmbH) gekauft hat. Die Klage ist nicht rechtens - er kann nicht den Kaufpreis von mir persönlich zurückverlangen - nur weil ich Geschäftsführer der GmbH bin. Richtig? Wie verhält es sich mit der Klage? Ein Jahr nach Bestellung bzw. Erhalt will er die Rückabwicklung rechtlich durchbringen. Stehen dem irgendwelche Argumente entgegen? Ist das nach einem Jahr noch möglich?
Fachassistent(in): Haben Sie eine E-Mail, eine Rechnung oder ein anderes Dokument im Zusammenhang mit dem Betrug?
Fragesteller(in): Nein.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Erstmal nicht
Gepostet: vor 23 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 23 Tagen.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

Bitte haben Sie einen Moment Geduld. Ich komme gleich wieder auf Ihre Frage zurück.

Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 23 Tagen.

Der GmbH-Geschäftsführer haftet nicht persönlich, sondern die Gesellschaft, die ja auch der Vertragspartner ist.

Insofern müssten Sie bei Gericht rügen, dass nicht der richtige Beklagte vorliegt, Sie also nicht passivlegitimiert sind. Es kommt dann ggf. ein Parteiwechsel in Betracht.

Die Rückabwicklung wäre auch nach einem Jahr noch möglich. Die Sachmängelgewährleistung ist dann noch nicht ausgeschlossen. Allerdings trifft dann den Kläger die Beweislast dahingehend, dass die Kaufsache von Anfang an mangelbehaftet war. Das Gesetz sagt: Kauft ein Verbraucher von einem Unternehmer eine Sache und tritt innerhal der ersten 6 Monate seit Gefahrübergang ein Sachmangel auf, so wird vermutet, dass die Sache von Anfang an, also bei Gefahrübergang, mangebehaftet war, es sei denn, dies ist mit dem Mangel nicht vereinbar. Hier wäre das halbe Jahr schon vergangen und daher müsste nun der Käufer beweisen, dass ein Sachmangel vorgeliegt und der Verkäufer den Mangel trotz Aufforderung und Fristsetzung nicht behebt.

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Besten Dank...