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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20578
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich bin seit März 2020 auf 100% Kurzarbeit. (Eventbranche)

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit März 2020 auf 100% Kurzarbeit. (Eventbranche) und arbeite ein paar Stunden "freiwillig" bei meinem Arbeitgeber. Seit ungefähr 3 Monaten leide ich an Depression und kann selbst die kleinen Beschäftigungen nicht zufriedenstellend erfüllen. Ich fühle mich von meinem Arbeitgeber unter Druck gesetzt. Ich möchte mich jetzt erst um mich kümmern und mich wieder auf die Reihe bekommen. Kann ich deshalb sagen, dass ich die momentane Beschäftigung nicht erfüllen kann und Abstamd brauche?
Fachassistent(in): Was für einen Arbeitsvertrag haben Sie?
Fragesteller(in): Vollzeit, unbefristet, 40 Stunden
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Muss ich mich krank schreiben lassen? Oder kann ich bei 100% Kurzarbeit "einfach" zuhause bleiben? Die paar Stunden Beschäftigung bei meinem Arbeitgeber habe ich "umsonst" gearbeitet. Also kein Entgelt oder andere Vergütungen erhalten

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

Ich bin RAin Schiessl, mit mehr als 25 Jahren Berufserfahrung. Ich bitte um Geduld, während ich an der Frage arbeite

Sie können diese Extrastunden selbstverständlich ablehnen.

Es ist zwar möglich, im Arbeitsvertrag eine bestimmte Anzahl unbezahlter Überstunden zu vereinbaren, aber Kurzarbeit und Überstunden schliessen sich aus.

Sie können daher diese Arbeit ablehnen, da Sie dazu nicht verpflichtet sind und bei 100 & Kurzarbeit zuhause bleiben.

Nur wenn der Arbeitgeber das nicht akzeptiert, lassen Sie sich krankschreiben.

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** schon meine Frage . Ich hatte einfach nur Angst, dass eine Kündigung folgen könnte, weil ich momentan "nicht funktioniere" .
Sehr geehrter Ratsuchende,Es besteht das so genannte Maßregelungsverbot. Danach darf ein Arbeitgeber einen Arbeitnehmer der nur seine Rechte wahrnimmt (wie sie zum Beispiel) nicht benachteiligen. Das steht in Paragraph 612 A BGB. Wenn sie der Arbeitgeber also kündigt dann können Sie mit diesem Argument eine Kündigungsschutzklage erheben. Zudem darf er während Kurzarbeit gar nicht kündigen. 
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank
Sehr gerne! Wenn ich helfen konnte bitte ich höflich um positive Bewertung vielen Dank ***** ***** alles Gute
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