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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11314
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Ich möchte ein Zeugnis einschätzen lassen Fachassistent(in):

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich möchte ein Zeugnis einschätzen lassen
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): schleswig holstein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): es handelt sich um ein zwischenzeugnis

Sehr geehrter Fragesteller,

insgesamt oder nur in der Endbewertung ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Insgesamt, da ich das Gefühl habe, dass es nicht so positiv ist

Sehr geehrter Fragesteller,

können Sie das Zeugnis hier einstellen, um den Umfang einschätzen zu können ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Datei angehängt (Z44V11P)

Sehr geehrter Fragesteller,

gern stelle ich Ihnen ein Angebot ein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie bitte einen Moment Geduld, ich stelle Ihnen eine Antwort ein. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrte Fragesteller,

die äußere Form des Zeugnisses ist gewahrt, denn die Abfassung ist auf dem Briefbogen der Arbeitgeberfirma erfolgt.

Zudem muss das Zeugnis auch von dem oder den verantwortlichen Vorgesetzten unterzeichnet werden. Auch dies scheint korrekt.

Darüber hinaus muss ein sog. Mindestinhalt vorhanden sein. Hierzu zählen Überschrift (Zwischenzeugnis), die Eingangsformel mit den Personalien des Arbeitnehmers und den Beginn des Arbeitsverhältnisses. Diese anderen Angaben sind vorhanden.

In ein Zeugnis gehört auch eine „Unternehmensskizze“, d.h. eine Vorstellung des Arbeitgebers.Diese ist nicht gegeben. Hier sollte ggf. nachgearbeitet werden.

Die Aufgabenbeschreibung als ein wichtiger Teil des Zeugnisses wird in der Regel durch Siegelstriche oder BulletPoints hervorgehoben. Dies dient der Übersichtlichkeit und wurde bei Ihnen so aufgebaut. Die Tätigkeitsbeschreibung an sich muss so vollständig und genau sein,dass sich ein potentieller künftiger Arbeitgeber einen klaren Überblick über Ihre „Arbeitshierarchie“ verschaffen kann. Bei Ihnen fällt auf, dass nur eine Aufzählung erfolgt. Ob dies korrekt ist, weil Sie nur diese eine Tätigkeit erbringen, kann ich leider nicht einschätzen.

Zu den Einzelbewertungen:

Fachwissen:„befriedigend“

Weiterbildung:„befriedigend“

Auffassungsgabe:„gut“

Problemlösungsfähigkeit:„gut“

Leistungsbereitschaft:„befriedigend“

Arbeitsweise:„gut“

Gesamtbewertung: „befriedigend“

Das Sozialverhaltenwurde nicht bewertet. Ob dies einen Grund hat ist nicht erkennbar. Aber es könnte der Eindruck des sog. beredeten Schweigens eintreten, was bedeutet,dass die Bewertung nicht erfolgt, weil sie nicht der Rede wert ist.Dies ist natürlich kein positives Zeichen.

Das Zeugnis ist ansonsten in wenigen Einzelbewertungen besser als das Standardzeugnis der einschlägigen Rechtsprechung des BAG (befriedigend).

Ein grundsätzlich positives Zeichen ist, dass Ihr Zeugnis eine Schlussformel enthält. Hierauf besteht zwar kein Rechtsanspruch, das gänzliche Fehlen wirkt aber dennoch „vernichtend“.Regelmäßig enthält eine Schlussformel bei einem Zwischenzeugnis eine Danksagung für die bisherige Mitarbeit und Freude auf die weitere Zusammenarbeit. Da Ihr Arbeitsverhältnis endet kann natürlich auch der Ausdruck der Wünsche erfolgen. Hier fällt negativ auf, dass man Ihnen nicht „weiterhin viel Erfolg“ wünscht. Mit der verwendeten Formulierung bringt man eher zum Ausdruck, dass man Sie für nicht oder wenig erfolgreich hält und auch nicht erwartet, dass dies besser wird. Ein ganz schlechtes Zeichen hier sollte unbedingt nachgebessert werden !

Änderungen bzw. Ergänzungen sollten auf jeden Fall angestrebt werden. Hierzu sollte zunächst der Arbeitgeber kontaktiert und um Korrektur bzw. Ergänzung gebeten werden. Dies kann in einem persönlichen Gespräch oder schriftlich unter Fristsetzung erfolgen. Sollte der Arbeitgeber nicht reagieren oder sich weigern, kann Klage erhoben werden. Bis auf die Schlussformel muss der Arbeitgeber ergänzen, wobei bei einem besseren Ergebnis als befriedigend die Beweislast beim Arbeitnehmer liegt. Allerdings lässt sich häufig im Wege eines gerichtlichen Vergleiches eine Abänderung erzielen, wenn dies erforderlich wäre.

Ich hoffe, Ihnen verständlich einen Überblick im Rahmen des Auftrages erteilt zu haben. Falls es weitere Fragen geben sollte, teilen Sie dies bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass