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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38425
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Hüttemann, der Ehefrau und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Hüttemann,
der Ehefrau und Bevollmächtigten das Geschäftsführers wäre es offenbar lieber, wenn sie vor der Gesellschafterversammlung ein Dokument zur Abstimmung zu übergeben um damit nicht anwesend sein zu müssen.
Ist das zulässig und wenn ja haben Sie vielleicht auch einen Link für Ein Beispiel des Dokumentes?
Vielen Dank
Grüße aus Freital
Winfried Droll

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das wäre leider nicht unproblematisch, denn grundsätzlich verlangt das Gesetz in § 48 Absatz 1 GmbhG, dass die Beschlüsse in Versammlungen der Gesellschaft - also in Präsenzveranstaltungen - zu fassen sind.

Gemäß § 48 Absatz 2 GmbHG kann nun ein Beschluss der Gesellschafter auch außerhalb einer Präsenz-Gesellschafterversammlung im Umlaufverfahren gefasst werden, sofern sich sämtliche Gesellschafter damit einverstanden erklären.

Nun gilt unter Corona wiederum eine bis zum 31.12.2021 befristete Sonderregelung: Das COVMG enthält in § 2 eine Ausnahme zu § 48 Absatz 2 GmbHG.

Beschlüsse einer GmbH können danach auch dann in Textform oder durch schriftliche Abgabe der Stimmen als Umlaufbeschluss gefasst werden, wenn kein Einverständnis sämtlicher Gesellschafter für den Verzicht auf eine Präsenz-Gesellschafterversammlung vorliegt:

https://www.gesetze-im-internet.de/gesruacovbekg/__2.html

In diesem Fall müssten Sie also ein schriftliches Umlaufverfahren auf den Weg bringen. Hierbei müssen Sie dessen Notwendigkeit unter Verweis auf den § 2 COVMG hinreichend begründen und auf dessen Rechtsfolgen hinweisen.

Sie müssten also Ihre Einladungen umfangreich ergänzen und überarbeiten.

Nähere Informationen hierzu untet diesem Link:

https://www.pnhr.de/aktuelle-themen-recht/gmbh-gesellschafterversammlungen-in-corona-zeiten

In Anbetracht dieser Nachteile rate ich Ihnen an, noch einmal das Gespräch mit der Dame zu suchen, um diese gegebenenfalls doch noch zu einer Teilnahme an der Gesellschafterversammlung zu bewegen.

Sollte dies nicht möglich sein, sollten Sie eine Einladung des Sohnes in Betracht ziehen.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sie hatten mich informiert, dass die Vertretung von der Vertretung(Sohn) nur mit dokumentierten Einverständnis aller anderen Gesellschafter teilnehmen kann. Wenn also der hier in Pos 3 auszutragende das nicht will kann die Gesellschafterversammlung keinen Beschluss fassen?

Hat der betreffende Gesellschafter denn zu verstehen gegeben, dass er eine Teilnahme des Sohnes nicht wünscht?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein, hat er noch nicht, ich kann es aber mal abfragen, aber die Vermutung liegt nahe, dass er alles blockieren will, weil er mit der nach Austragung möglichen Abfindung nicht einverstanden ist. Er kennt das letzte Gutachten, was ihm zu gering erscheint. Hier wäre noch eine zusätzliche Frage ob die Kosten einer neuen Firmenbewertung von der Firma oder ihm getragen werden muss?

Grundsätzlich sind die Kosten einer neuen Unternehmensbewertung zur Ermittlung der Abfindungshöhe von der Firma zu tragen.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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