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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36752
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Ich habe Heute einen Brief bekommen in dem Ich einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, Ich habe Heute einen Brief bekommen in dem Ich einer Beleidigung beschuldigt werde.
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Bayern
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Die Beleidigung "Hurensöhne" war per E-Mail an die KFZ Zulassung in Nürnberg. Ich habe Emotional in dem Moment gehandelt war ein Fehler. Meine Frage diesbezüglich ist, Können dir mir so einfach nachweißen das auch wirklich ich das geschrieben habe? oder ob ich überhaupt die Behörde meinte... da Ich weder eine Person oder die Behörde direkt angesprochen habe wie z.B. "Ihr Hurensöhne" oder "du Hurensohn"

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

haben Sie vielen Dank. Wie lautet denn der Satz im Wortlaut? An wen war die Mail adressiert

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
die email war direkt an die kfz zulassungstelle aber als antwort der genaue wortlaut war nur "hurensöhne"

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Nach Ansicht der Rechtsprechung ist eine Personengemeinschaft wie zum Beispiel eine Behörde (die Mail war ja an die Zulassungsstelle gerichtet) durchaus beleidigungsfähig. Der Tatbestand der Beleidigung ist also erfüllt.

Allerdings muss man nun auch beweisen können, dass Sie der Täter waren. Bei einer Emailadresse kann die Mail auch von anderen Mitgliedern des Haushalts oder von Arbeitskollegen geschrieben worden sein. Lässt sich der Täter nicht in Nachweis bringen, so muss das Verfahren nach § 170 II StGB eingestellt werden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Würden Sie mir empfehlen Die Straftat nicht zu zugeben? Somit auch keine Schriftliche Äußerung zu machen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn dritte Personen auf die Mail Zugriff haben, dann brauchen Sie die Straftat nicht zuzugegen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
haben Sie vielen Dank

Gerne!