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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 782
Erfahrung:  Anwalt Neuhaus am Rennweg / Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Strafrecht / Kaufrecht / Mietrecht / Tierrecht / Verwaltungsrecht
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Kundenfrage

Hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRW
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): ALG1 Freibetrag und nebenberufliche Selbstständigkeit,die schon seit 10Jahre besteht.
Gepostet: vor 28 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

einen Freibetrag wie z.B. beim ALG II gibt es beim ALG I nicht.

Maßgeblich ist der zeitliche Umfang der Nebentätigkeit. Umfasst sie weniger als 15 Wochenstunden, besteht weiter Anspruch auf ALG I.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/BJNR059500997.html#BJNR05*****************666

-> § 138 Abs. 3

Das ALG I wird dann entsprechend anteilig reduziert in Höhe der fehlenden Stunden im Vergleich zur vollen Verfügbarkeit von 40 Wochenstunden.

Als Selbstständiger haben Sie hier natürlich vielfältige Argumentationsmöglichkeiten ggü. der Behörde, da die Überprüfbarkeit nicht so wirklich gegeben ist. Es muss nur plausibel und nachvollziehbar sein.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben, geben Sie bitte eine entsprechende Bewertung ab, denn nur dann erhalte ich meine Vergütung über Just Answer. Nach einer solchen Bewertung können Sie allerdings auch ohne weitere Zusatzkosten an dieser Stelle Nachfragen zum gleichen Thema stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ihr Antwort hat mich noch mehr verwirrt
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Ihe Antwort verwirrt mich jetzt!

Was haben Sie nicht verstanden? Wie kann ich noch helfen? Bei der Agentur für Arbeit werden Sie die gleiche Auskunft bekommen (mal abgesehen von dem Hinweis auf den Verhandlungsspielraum).

Gruß

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Um mit Ihnen zu telefonieren muss ich noch mal zusätzlich 51,00€ bezahlen?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Nicht zwingend.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Was heißt nicht zwingend?
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Ich weiß nicht, wie Sie auf die 51 € kommen.

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Nochmal zur Anrechnung:

Es gibt einen Freibetrag, ehe es zur Anrechnung kommt (aber immer nur, wenn Sie unter den 15 Wochenstunden liegen).

Das sind 165 €.

https://www.arbeitsagentur.de/das-muessen-sie-beachten/nebenjob-und-arbeitslosengeld

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Das habe ich gerade an Sie als INFO auch geschrieben.....Tut mir leid aber wir kommen mit Ihnen nicht wirklich in Community... Eins steht fest,ich brauche nur eine kurze proffisionele Beratung und hoffte sehr ,dass mir hier geholfen wird
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Wen das nicht ihr Feld ist,geben Sie mich bitte an einer Ihren Kollegen weiter,der sich in dieser Zweig besser auskennt
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sorry, ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen.

Ich bin Fachanwalt für Sozialrecht. Entschuldigen Sie, wenn ich mit der Anrechnung erst auf dem falschen Dampfer war. Die Anrechnung findet in der Tat nicht anteilig nach Arbeitszeit statt sondern über den 165 € voll, wenn man die Summe nicht noch über Werbungskosten erhöht kriegt Da hatte ich leider eine andere Regelung verwechselt. Die Anrechnungsproblematik stellt sich beim ALG I in der Beratungspraxis bei mir nicht so oft sondern eher beim ALG II.

Die 165 € finden sich in § 155 SGB III.

https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_3/__155.html

Eine Beispielrechnung für die Anrechnung finden Sie z.B. hier:

https://www.finanztip.de/arbeitslosengeld-nebenverdienst/

Das ist auch korrekt so, die §§ kann ich Ihnen bei Bedarf gerne benennen.

Gruß

Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Beachten Sie bitte bei der Anrechnung auch die Regelung des § 155 Abs. 2, wenn Sie schreiben, dass Sie schon 10 Jahre den Job haben:

"Hat die oder der Arbeitslose in den letzten 18 Monaten vor der Entstehung des Anspruchs neben einem Versicherungspflichtverhältnis eine Erwerbstätigkeit (§ 138 Absatz 3) mindestens zwölf Monate lang ausgeübt, so bleibt das Einkommen bis zu dem Betrag anrechnungsfrei, der in den letzten zwölf Monaten vor der Entstehung des Anspruchs aus einer Erwerbstätigkeit (§ 138 Absatz 3) durchschnittlich auf den Monat entfällt, mindestens jedoch ein Betrag in Höhe des Freibetrags, der sich nach Absatz 1 ergeben würde."

Ihr Durchschnittsverdienst des letzten Jahres würde also ganz anrechnungsfrei bleiben.

Ich denke, dass dies der Grund ist, warum ich diese Anrechnungsfälle praktisch nie in strittiger Form in der Kanzlei bekomme sondern es immer nur um die unter 15 Stunden geht.

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
167;155Abs 2SGB3 ist mir bereits bekannt. Entschuldigung.....Sie nehmen meine Zeit. Ich bin echt entäuscht
Experte:  Olaf Götz hat geantwortet vor 28 Tagen.

Was wollen Sie dann konkret wissen?

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich habe bereits in April einen Wiederspruch an Arbeitsamt mit dem oben genannten § und Betonung auf eine langjährige nebenberufliche Selbsständigkeit angelegt. Heute habe ich einen Änderungsbescheid erhalten.Mir wurde Aufgrund von Wiederspruch ein Guthaben zurück erstattet! Aber nur bis April 2021! Auf weiter folgenden Monaten wird erneut ein Anrechnungsbetrag abgezogen....
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Muss ich jedes mal auf"s Neue einen Wiederspruch bei AA anlegen?
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ist unser ,,Gespräch" hiermit zu Ende?
Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 28 Tagen.

Guten tag! Einen Moment bitte...

Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 28 Tagen.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie einen Bescheid erhalten haben, der mit Widerspruchsbescheid überschrieben ist, dann müssten Sie, wenn Sie hiergegen vorgehen möchten, vor das Sozialgericht gehen. Darüber müssten sie am Ende des Bescheids belehrt werden. Wenn es ein Änderungsbescheid ist, müsste dagegen weiterhin der Widerspruch vor dem Amt möglich sein. Auch darüber müsste eine Belehrung am Ende des Bescheids stehen.