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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 2717
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Ich habe Anfang Dezember ein Paket bestellt. Laut meiner

Kundenfrage

Ich habe Anfang Dezember ein Paket bestellt. Laut meiner Freundin hat Paketbote bei mir zu Hause geklingelt, und per Sprechanlage teilte dieser mit, der er für Herrn Spindler ein Paket hätte. Die Freundin sagte daraufhin, dass er das Paket in 2. Stock bringen soll, da es Ihr wegen einer Erkrankung nicht möglich war die Wohnung zu verlassen. Daraufhin sagte der Zusteller das mach er nicht und weg war er. Kurz darauf erhielt vom Versender eine Rechnung da laut DHL das Paket zugestellt wurde. Ich rief den Versender an, und erklärte das bis heute noch kein Paket erhalten habe und daher die Rechnung auch nicht bezahlen werde. Daraufhin erklärte ich dem Versender per Eidesstattliche Erklärung, dass ich diese Paket nicht erhalten habe. Daraufhin machte der Versender ein Nachsende Verfolgungsauftrag bei DHL. Ein paar Tage später Anfang April, bekam die Freundin wieder Besuch von einem Postboten, der sagte zu Ihr das sie noch für ein Paket unterschreiben müsse. Es war laut Freundin keine Rede davon das es sich um ein bestimmtes Paket handle wo nie ankam. Der Zusteller drängte sie zur Unterschrift ohne zu wissen was sie dort eigentlich unterschreibt, dass ganze 4 Monate nach angeblichen Zustellung, ohne Beleg. Die Unterschrift erfolgte elektronisch. Ein Paar Tage später kam die Nachricht vom Versender, dass für das Paket mangels Glaubwürdigkeit keine Haftung übernommen wird. Der Versender forderte mich daraufhin auf die Rechnung zu bezahlen, sonst erfolgt eine Weiterleitung an Inkassobüro. Jetzt war auch klar was unterschrieben hat, nämlich eine Bestätigung das sie das Paket erhalten hat. Denn Laut Versender hatte DHL mitgeteilt, dass meine Freundin ihm erlaubte das Paket im Hausgang abzustellen. Ich habe bei DHL vor Jahren eine persönliche Paketübergabe eingestellt. Dazu habe ich keine Unterlagen mehr. DHL hat dem Versender mitgeteilt, dass am Tag der Paketzustellung angeblich keine persönliche Übergabe hinterlegt war. Ich habe bei DHL auch nie erlaubt ein Paket im Hausgang abzustellen, da ich in einem Haus mit 30 Parteien wohne.
Ist es überhaupt rechtskräftig, aufgrund falscher Tatsachen jemanden zu einer Unterschrift zu drängen, und das 5 Monate nachdem das Paket angeblich zugestellt wurde. Und wie wären die Aussichten und die Rechtslage in einem Rechtsstreit
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Noch nichts außer das ich DHL angeschrieben habe
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein, denke habe den Sachverlauf genau geschildert, sowie die die Fragen dazu,
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: Haben Sie die Ware bereits bezahlt? Oder fordert der Verkäufer derzeit noch von Ihnen die Kaufpreiszahlung?

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrter Herr Anwalt, der Verkäufer fordert von mir noch die Zahlung
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre Nachricht. Ist der Verkäufer Unternehmer oder Verbraucher? Haben Sie die Ware als Unternehmer oder Verbraucher bestellt?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Verkäufer ist Unternehmer, und ich bin Verbraucher
Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Vielen Dank für Ihre Nachricht.

In diesem Fall gilt gemäß § 475 Abs. 2 BGB, dass die Gefahr des Transportwegs beim Verkäufer liegt und erst auf Sie als Käufer übergeht, wenn Ihnen die Ware übergeben worden ist. Übergabe bedeutet die Verschaffung der tatsächlichen Verfügungsgewalt. Das bloße Abstellen irgendwo vor der Haustür entgegen Ihrer Anweisung reicht hierfür nicht aus. Für die Übergabe ist der Verkäufer beweispflichtig. Zwar wird die Unterschrift als Beweis des ersten Anscheins dienen, aber diesen Beweis können Sie dadurch widerlegen, dass Sie die tatsächlichen Geschehnisse wiedergeben.

Insofern würde ich Ihnen empfehlen, die Kaufpreisforderung zurückzuweisen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?
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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Sind noch Rückfragen offen geblieben? Dann stellen Sie diese gern.
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Experte:  Kianusch Ayazi hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,
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Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)
- Rechtsanwalt -