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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 38489
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): hamburg, sorry ich weiss nicht wo ich anfangen soll. ich möchte wissen ob es richtig ist dass ein erbe bei bekanntgabe des todes
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): ohne testament nur 6 wochen zeit hat um dieses anzunehmen ja. es gibt eine person deie bevollmächtigt ist, bankangelegenheiten etc. zu erledigen. diese person verweiger den zutritt zum haus und grundstück. ist sie befugt einem dieses zu verweigern ß

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Es ist zutreffend, dass die Ausschlagungsfrist sechs Wochen ab Kenntnis von dem Eintritt des Erbfalles beträgt.

Gesetzlich geregelt ist dies in § 1944 BGB.

Die bevollmächtigte Person ist nicht berechtigt, den Zutritt zu Haus und Grundstück zu verweigern.

Abweichendes gilt nur dann, wenn das Erbe noch nicht angenommen ist, und wenn es sich um eine so genannte postmortale Vollmacht handelt, also um eine Vollmacht, die über den Tod hinaus Wirkung entfaltet.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
es sind noch nicht alle erben ausfindig gemacht worden, da es noch evtl. nachkommen in belgien gibt.
beim nachlassgericht sind momentan so viele angragen, da dieses nicht zeitnah bearbeitet werden kann und die frist am 25.5. abläuft. alles in allem ist der schätzwert nicht mehr als 200.000,- wert. bei einem evtl. verkauf müssten ja alle beteiligten zustimmen. sollte das nicht der fall sein, muss man ja alle kosten die anfallen leisten.
ist es richtig, dass auch wenn noch nicht alle erben ausfinig gemacht sind, die frist von 6 wochen bei keinem vorhandenem testament ist ?

Ja, die gesetzliche Ausschlagungsfrist von sechs Wochen gilt immer, aber immer individuell. Das bedeutet, dass die Frist bei jedem Erben ab dessen Kenntnis von dem Erbfall anläuft.

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Kristian Hüttemann
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