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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36754
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Guten Tag Folgendes Szenario Ich bin Eigentümer einer

Kundenfrage

Guten Tag
Folgendes Szenario
Ich bin Eigentümer einer Wohnung
Die Wohnung nebenan hat einen Neuen Eigentümer bekommen.
Dieser hat neu Renoviert u.a den Estrich z.t. aufgerissen um neue Heizkörperrohre zu verlegen und auch Stromkabel (schwimmender Estrich) auch wurde hierbei z.t. die Dämmung zur Bodenplatte entfernt. Dort wurde neuer Estrich eingebracht Ohne neue Dämmung zur Bodenplatte auch wurde der Estrich bis zur Wand aufgefüllt ohne Trennfuge.
Estrich gehört zum Gemeinschaftseigentum ein Beschluß für die Arbeiten lagen nicht vor.
Nun möchte ich den Rückbau fordern beziehungsweise die ortentliche wiederherstellung bei der nächsten EV.
Nun meine Frage welche Mehrheit braucht man dazu bzw braucht man eine Mehrheit er hat ja damit Gemeinschafteigentum zerstört.Mit freundlichen Grüßen
M.Schneider
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Rechtlich gesehen brauchen Sie, wenn die Eigentümergemeinschaft gegen den Miteigentümer vorgehen soll eine einfache Mehrheit um einen entsprechenden Beschluss zu fassen. Die Eigentümergemeinschaft hat nach § 1004 BGB einen Anspruch auf Beseitigung der baulichen Veränderung, wenn die gemeinschaft durch die erfolgten Veränderungen beeinträchtigt wird.

Diesen Fall haben wir zum Beispiel wenn durch die Verlegung der Rohre die Heizung beeinträchtigt wird oder aber wenn der Trittschall oder die Isolierung oder die Statik beeinträchtigt werden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt