So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11308
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ragrass ist jetzt online.

Hallo, seit 01.01.2021 wurde meiner Mutter vom

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, seit 01.01.2021 wurde meiner Mutter vom Betreuungsgericht ein Betreuer zur Seite gestellt. Meine Mutter starb am 29.01.2021. Nun erhielt ich vom Gericht eine Kostenrechnung - Gebühr Betreuungsverfahren KV-Nr. 11101 in Höhe von 100 Euro. 50 Euro soll ich zahlen, die andere Hälfte der Ehemann. Lt. letztem Kontoauszug meiner Mutter hatte sie ein Reinvermögen von 8.500 Euro. Ist der geforderte Betrag für Gerichtskosten rechtens ? Vielen Dank sowie
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Sachsen
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrter Fragesteller,

was genau meinen Sie denn mit Reinvermögen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das Vermögen auf dem letzten Kontoauszug.

Sehr geehrter Fragesteller,

ok und wie hoch war das Vermögen zu Beginn der Betreuung ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Da lag es bei rd. 7500 Euro, da beim letzten Auszug schon wieder die neue Rente mitberechnet wurde.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Grundsätzlich gilt, dass für jedes angefange Kalenderjahr eine Gebühr von 10 EUR pro 5000 EUR Vermögen anfällt, wobei ein Freibetrag von 25.0000 EUR bei der Berechnung nicht berücksichtigt wird. Es gibt jedoch eine jahresmindestgebühr, die bei 200 EUR liegt. Insofern ist es nicht wirklich nachvollziehbar, weshalb Sie "nur" 100 EUR zahlen sollen, denn es müssten eigentlich mindestens 200 EUR sein.

Gern stehe ich Ihnen für eventuelle Rückfragen zur Verfügung. Wenn keine Fragen mehr bestehen, sind Sie bitte so freundlich und geben eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen lieben Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es zu der Ihnen erteilten Antwort noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Bis jetzt waren die Auskünfte immer dahingehend, daß bis 25000 Euro frei von Gebühren ist und erst ab 25000 Euro je angefangene 5000 Euro 10 Euro zu zahlen sind.

Sehr geehrter Fragesteller,

in der Anlage 1 zu § 3 Abs. 2 GNotKG (https://www.gesetze-im-internet.de/gnotkg/anlage_1.html) steht - dort unter Nr. 11101 Abs. 3- , dass eine Mindestgebühr von 200 EUR zu erheben ist. Die 100 EUR ergeben sich, dies hatte ich übersehen, daraus, dass die Betreuung bei Ihnen nicht länger als 3 Monate dauerte. Damit sind die Gebühren nicht zu beanstanden, da nach den gesetzlichen Vorgaben berechnet.

Mit freuindlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ok, dann vielen Dank für die Antworten

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne !

Ich wünsche Ihnen einen schönen Feiertag, eine angenehme Restwoche und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.