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alva3172015
alva3172015, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1466
Erfahrung:  Rechtsanwalt/Fachanwalt
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alva3172015 ist jetzt online.

Mein Finanzamt erkennt folgende Bestattungskosten als

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Finanzamt erkennt folgende Bestattungskosten als aussergewöhnliche Belastungen nicht an:
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): 1. Die durch einen weiteren Sarg im Familiengrab entstandenen Zerstörungen der Umrandung erforderlichen Erneuerungen und
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): 2. Die Säuberung und notwendige Ergänzung (Einmeisselung) von Namen und Daten der weiteren gestorbenen Person auf dem Grabstein. Argument des Finanzamts: diese Kosten seien mittelbare und damit nicht abzugsfähige Kosten. Ohne diese Arbeiten wäre das Grab jedoch eine unzumutbare Baustelle und der Grabstein unvollständig. Sie sind meiner Meinung nach und auch laut "Steuertips für Angestellte" unmittelbare Kosten. Bitte um Ihre Experteneinschätzung.

Mein Name ist Hermes und ich bin Spezialist für Steuerrecht. Sind Sie Angehöriger des Verstorbenen und wie hoch waren die Kosten für die Bestattung etc. insgesamt?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich bin Schwiegersohn der Verstorbenen und die nicht anerkannten Kosten sind € 2248

Hat Ihre Frau auch etwas geerbt und wer hat die Kosten in Höhe von 2.248 €getragen?

Sie selbst oder Ihre Frau?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Meine Frau hat einen kleinen Geldbetrag (€ 1800) geerbt, was aber schon berücksichtigt worden ist. Sage Sie mir doch bitte nur, ob es sich um mittelbare oder unmittelbare Kosten handelt.

Ein Moment bitte. Ich wollte eruieren, ob es eventuell § 10 Abs. 5 Nr. ErbstG sind. Sind es nicht, da das Erbe nicht ins Gewicht fällt.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Beantworten Sie mir bitte nur die Frage ob es mittelbare oder unmittelbare Kosten sind.

Im Jahr 2017 hatte das Finanzgericht Hessen entschieden, dass die Kosten für die Sanierung einer seit 100 Jahren bestehenden Familiengruft als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG abziehbar sind, wenn der Instandsetzung eine Anordnung der Gemeindeverwaltung zugrunde liegt (Urteil vom 4.4.2017, 2 K 1964/15). Zwar hat der BFH die Entscheidung wieder aufgehoben. Nichtsdestotrotz sollten Sie dem Finanzamt mitteilen, dass die Kosten unmittelbar sind und gerade keine laufenden Grabpflegekosten sind, sondern gerade unmittelbar durch den Tod des Schwiegervaters entstanden (Der Name des Verstorbenen muss doch eingemeißelt werden)!

Da es ansonsten einer Grabstätte nicht würdig ist und die Funktion einer Grabstätte erfüllt. Ich bitte um Bewertung durch Anklicken der Sterne (3-5) und stehe gerne im Nachgang für Rückfragen zur Verfügung.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Danke für Ihre Ausführungen.

Gerne geschehen. Bitte noch bewerten durch Anklicken der Sterne (3-5). Schönen Feiertag und ggfs. Vatertag!!

alva3172015 und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.