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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 20647
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich bin seit 1995 Besitzer einer Doppelhaushälfte. Weder

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin seit 1995 Besitzer einer Doppelhaushälfte. Weder im Kaufvertrag noch im Grundbuch wurde vermerkt, dass das Abwasser der anderen Hälfte in mein Abwasser im Keller eingeleitet wird. Auf meinem Grundstück ist ein Sammelpunkt von zwei Doppelhäusern, worauf ich auf Grund von zwei mal Wasser im Keller einen eigenen Anschluss ans öffentliche Abwassersystem errichtet habe. Ich möchte nun, dass der Nachbar nicht mehr in mein System einleitet. Weiterhin steht in absehbarer Zeit ein Verkauf der anderen Hälfte an. Kann ich vom neuen Besitzer eine Trennung von meinem Abwassersystem verlangen?
Fachassistent(in): Wird der Verkauf direkt über den Eigentümer getätigt?
Fragesteller(in): Es zeichnet sich so ab.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Erst mal nicht. Danke.
Sehr geehrter Ratsuchende, vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.
Möglicherweise ist das Leitungsrecht doch eine Baulast gesichert. Hier sollten Sie Einsicht in das Baulastenverzeichnis der Baubehörde nehmen.Wenn dies nicht der Fall ist kommen andere Rechte in Betracht.Für das Verhältnis des Grundstückseigentümers bzw. dinglichen Nutzungsberechtigten zum jeweiligen Versorger enthalten die einschlägigen Spezialgesetze und Satzungen der Versorger Regelungen. Entsprechende Duldungspflichten ergeben sich z. B. aus § 93 WHG, § 8 AVBWasserV, § 12 NAV, § 12 NDAV, § 8 AVBFernwärmeV und § 76 TKG. In diesem Fall ist es weder notwendig noch hat der entsprechende Versorger einen Anspruch auf Eintragung einer entsprechenden Dienstbarkeit gegen den betroffenen Grundstückseigentümer
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sollte keine Baulast vorliegen, kann von dem neuen Eigentümer eine Umlegung bzw. eigener Anschluss an das öffentliche Netz verlangt werden? Es geht immerhin darum, dass in meinem Keller der Anschluss erfolgt und nicht auf unbebauter Fläche im Grundstück. Einen Anschluss an den vorhandenen Kontrollschacht hätte ich übernommen, wenn die Abwasserleitung der anderen Hälfte frei zugänglich auf unbebauter Fläche gewesen wäre. Nun nutzt er den von mir neu errichtete Anschluss an das öffentliche Netz.
Sehr geehrter Ratsuchende, ich gehe grundsätzlich davon aus, dass wenn wieder eine Baulast eingetragen ist noch eine Grunddienstbarkeit sie eine Entfernung der Leitung verlangen können. Setzen Sie sich bitte mit dem entsprechenden Versorger in Verbindung ob hier in irgendeiner Abwassersatzung Ansprüche bestehen. Wenn nicht können Sie den Grundstücks Eigentümer auf Entfernung in Anspruch nehmen.
Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.