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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6502
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich versuche es kurz zu halten: Ich habe vor einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich versuche es kurz zu halten: Ich habe vor einem Jahr eine Lizenz für eine Software über einen Zwischenhändler gekauft, die nicht lauffähig war. Die Lizenz war abgelaufen bzw. wurde vom Software-Hersteller storniert, so dass ich diese Software rnie nutzen konnte. Darauf habe ich die Software auch nicht bezahlt, da ich von einem Fake ausgegangen bin. Nun kam eine Pfändung zu dieser Software, wobei es den Händler auch nicht mehr gibt da er seitens des Softwareherstellers verklagt wurde. Kann ich diese Pfändung abwenden?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Baden-Württemberg
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Der Anbieter hatte einen Seriösen Online-Shop, leider wurden wohl teilweise unseriöse oder zweifelhafte Lizenzen verkauft, scheinbar nicht alle.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Natürlich weis ich dass ich den Mahnbescheid schon hätte angehen müssen, der kam hier entweder nie an oder ist leider unter gegangen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die andere Frage ist, abgesehen davon ob ich das Geld zurück bekommen kann, bzw die Pfändung abwenden: Kann oder sollte ich den Verkäufer anzeigen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Wenn es einen Vollstreckungstitel gibt, können Sie gegen die Pfändung leider nichts unternehmen. Der Vollstreckungstitel berechtigt den Gläubiger zur Durchführung von Zwangsvollstreckungsmaßnahmen. Sie hätten gegen den Mahn- und Vollstreckungsbescheid vorgehen müssen. Das aber ist jetzt bedauerlicherweise zu spät. Der Vollstreckungsbescheid ist rechtskräftig und damit unangreifbar.

Sie können den Verkäufer anzeigen. Er hat sich offenbar strafbar gemacht. Es hilft Ihnen aber nicht dabei, die Pfändung abzuwenden.

Das etwaige Strafverfahren gegen den Verkäufer lässt die Rechtskraft des Vollstreckungsbescheides nicht entfallen. Denkbar wäre, dass Sie einen Schadenersatzanspruch gegen den Verkäufer haben. Den müssten Sie aber selbst durchsetzen. Eine Strafanzeige führt nicht dazu, dass Schadenersatzansprüche festgestellt werden.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Gibt es theoretisch die Möglichkeit, ihm anzubieten dass er die Pfändung selbst beendet und dafür keine Anzeige bekommt? Das kann vermutlich sein dass er darauf nicht eingeht da ihm bereits kosten entstanden sind?

Sie können es ihm anbieten. Aber es kann Ihnen als Nötigung ausgelegt werden, sodass Sie sich strafbar machen mit der Androhung der Strafanzeige falls er die Pfändung beibehält.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.