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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 11014
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Hallo, mein Anliegen bezieht sich auf Erbe und Nachlass.

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Anliegen bezieht sich auf Erbe und Nachlass. Mein Vater ist im Februar verstorben und ich wohne noch in der Wohnung, suche jedoch wehement eine neue. Der Vermieter schickte mir nun ein Schreiben in dem er von mir verlangt 1400€ Schulden zu begleichen, die eigentlich mein Vater zu Zeiten noch bezahlen sollte. Ich habe das Erbe bereits rechtmäßig ausgeschlagen und möchte nun wissen ob ich verpflichtet bin den Betrag zu zahlen.
JA: Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Customer: Den habe ich zumindest noch nicht gefunden. Der Vermieter müsste jedoch einen haben.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Das wäre alles Danke!

Sehr geehrter Fragesteller,

handelt es sich um Mietschulden ? Stehen Sie auch im Mietvertrag bzw. haben Sie zu Lebzeiten Ihres Vaters mit diesem in der Wohnung gelebt ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hallo! Soweit ich das einsehen k***** *****delt es sich um Nachzahlungen von Nebenkosten. Dazu gibt es auch Mahnbescheide die an meinen Vater gerichtet waren. Ich wohnte mit ihm hier, stehe jedoch nicht im Mietvertrag
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Hallo, ich bin mir nicht sicher ob ich noch eine Antwort bekomme oder nicht. Können Sie mir weiterhelfen?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Ich gehe davon aus, dass sich der Mahn- bzw. Vollstreckungsbescheid ausschließlich gegen Ihren vater gerichtet hat. In diesem Fall ist Ihr Vater der Schuldner bzw. dessen Erbe. Wenn Sie das Erbe ausgeschlagen haben, dann übernehmen Sie auch keine Haftung für die Schulden Ihres Vaters.

Allerdings kommt hier ggf. § 563 BGB zur Anwendung, der besagt, dass Familienangehörige, die mit dem Mieter in der Wohnung lebten in das MV eintreten, wenn sie dem nicht binnen eines Monats widersprechen.

Dies bedeutet, dass Sie , wenn Sie in das MV eingetreten sind, für die entstandenen Verbindlichkeiten haften.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten. Falls Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also besteht eine Frist von einem Monat in dem ich dementsprechend auch die Wohnung räumen müsste um dem MV zu widersprechen. Ab wann würde die Frist denn gelten und inwiefern ließe sich das damit vereinbaren dass ich in dieser Zeit keine passende Wohnung finden konnte? Anbei vielen Dank für Ihre Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zu der Ihnen erteilten Antwort noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Sehr geehrter Fragesteller,

innerhalöb eines Monats, berechnet ab Kenntnis vom Tod des Mieters, muss dem Vermieter mitgeteilt werden, dass man das MV nicht fortsetzen will. Dann wäre das MV mit der gesetzlichen Frist von 3 Monaten zu kündigen..

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ich kann davon ausgehen, dass dies schriftlich geschehen musste? Denn ich habe dem Vermieter deutlich gemacht das ich die Wohnung umgehend verlassen möchte und eine neue suche.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Allerdings dies nur mündlich. Greift dann noch die Frist von 3 Monaten?

Sehr geehrter Fragesteller,

die Anzeige sollte aus Gründen der Nachweisbarkeit schriftlich erfolgen, die Kündigung sowieso, da Schriftform vorgesehen ist.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Ok vielen Dank für Ihre Hilfe! Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne !

Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass