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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10997
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte Damen und

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sehr geehrte Damen und Herren,
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: entschuldigung! Thüringen
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Entschuldigen Sie die unvollständigen Nachrichten. Mein Name ist Christian Fischer und ich würde gerne einen Hund in meiner Mietwohnung halten. Im Haus/Nebeneingang, gibt es Mieter, welche dort schon länger wohnen und keinerlei Bedingungen für ihre Hundehaltung bekamen, jedoch den selben Vermieter haben. Allerdings bekam ich auf Anfrage bei meinem Vermieter die Auskunft, dass die Erlaubnis zur Hundehaltung nur nach einem schriftlichen Antrag samt ärztlicher Bescheinigung erfolgt. Ist dies eine gängige Methode bzw. rechtlich in Ordnung? Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen - Christian Fischer

Sehr geehrter Fragesteller,

könnten Sie den Mietvertrag zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Im Anhang zwei Bilder mit Auszügen aus dem Mietvertrag bzgl. Tierhaltung, leider ist mir aus technischen Gründen das Scannen des Mietvertrags derzeit nicht möglich.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Die Regelung im Mietvertrag, dass Sie für die Hundehaltung einer Zustimmung des Vermieters bedürfen, ist rechtlich nicht zu beanstanden. Allerdings dürfen die Hürden hierfür nicht zu hoch angesetzt werden, weil dies qausi auf eine generelle Versagung hinauslaufen würde.

Dass Sie Ihr Anliegen zur Zustimmung schriftlich formulieren ist noch zu akzeptieren. Aber eine ärztliche Bescheinigung (von Ihnen oder vom Hund ?) ist keine gängige Methode und nicht akzeptabel.

Ich empfehle Ihnen: stellen Sie den "Antrag" schriftlich. Lehnt der Vermieter die Zustimmung ab, dann sollten Sie ein Klageverfahren auf Erteilung der Zustimmung einleiten.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten. Falls Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.Falls keine Fragen mehr bestehen, nehmen Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zu der Ihnen erteilten Antwort noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Ausführungen. Ich werde den Antrag stellen und schauen, wie der Vermieter reagiert.Was die Bescheinigung betrifft, geht es darum, dass bescheinigt wird, dass man mir die Haltung eines Hundes aus medizinischen Gründen empfiehlt.Vielen Dank & einen schönen AbendChristian Fischer

Sehr geehrter Fragesteller,

aber das kann ja wohl kein Kriterium sein, nach dem Motto, wer den Hund "medizinisch braucht" bekommt ihn, wer nicht, der darf keinen Hund halten ! Dies ist nicht Sinn einer Zustimmungsklausel.

Eine Hundehaltung muss der Vermieter immer genehmigen, es sei denn es stünden dringende Vermieterinteressen dagegen. Dies können z.B. kleine Wohnung und ein hierfür zu großer Hund, ein gefährlicher Hund usw. sein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

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