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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37894
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, mein Sohn ist 19 und in der Ausbildung er hat eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, mein Sohn ist 19 und in der Ausbildung er hat eine Panikstörung entwickelt und konnte am 1 Tag den krankenschein nicht in die Firma bringen wie aufgefordert. Nun hat er eine 2. Abmahnung bekommen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Sachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der Arzt hat ein Schreiben gemacht das es nicht ging und der Arbeitgeber wurde telefonisch informiert

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Abmahnung ist nicht rechtens, und Ihr Sohn kann deren Entfernung aus der Personalakte verlangen.

Ihr Sohn ist zunächst einmal seinen Informationspflichten nachgekommen, und er hat den AG umgehend über die AU in Kenntnis gesetzt.

Nach der gesetzlichen Regelung in § 5 EntgeltfortzahlungsG ist die AU-Bescheinigung spätestens am 4. Tag in Vorlage zu bringen.

Selbst wenn in dem Arbeitsvertrag Ihres Sohnes eine kürzere Vorlagefrist vereinbart sein sollte, so gilt im rechtlichen Ergebnis nichts Anweichendes.

Ihr Sohn hat nämlich die verspätete Vorlage überhaupt nicht verschuldet und damit rechtlich zu vertreten, wenn es ihm schlicht nicht möglich war, die Bescheinigung dem AG früher zukommen zu lassen.

Mangels arbeitsvertraglicher Pflichtverletzung ist die Abmahnung daher nicht rechtens!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Der Arbeitgeber beruft sich aber auf ein Urteil vom Gerichtshof das er das Recht hat
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Datei angehängt (VTT21Z4)
Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Datei angehängt (P4V1GM7)

Der AG kann sich nicht pauschal auf ein bestimmtes Urteil berufen, denn jeder Sachverhalt ist rechtlich unterschiedlich zu beurteilen.

Das von Ihnen zitierte BAG-Urteil ist bekannt. Wie bereits in meiner Antwort ausgeführt, kann vertraglich geregelt sein, dass die Krankmeldung bereits am ersten Tag vorliegen muss.

Selbst wenn dies hier vereinbart sein sollte, trifft Ihren Sohn aber kein Verschulden, da er objektiv keine Möglichkeit hatte, die Bescheinigung früher dem AG zuzuleiten!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt