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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10997
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Ich bzw. Meine Frau hat eine Kennzeichen-Anzeige wegen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bzw. Meine Frau hat eine Kennzeichen-Anzeige wegen Beleidigung (im Straßenverkehr) erhalten (wichser, ich hau dir aufs Maul). Mein Statement bei der polizei war, dass ich niemanden beleidigt habe und ich den Vorwurf zurückweise. Ich gab bei der Polizei zu Protokoll, dass ich mit dem KfZ meiner Frau an diesem Tag in der Stadt ( nicht Wohnort) gewesen bin. Die Wahrheit ist, dass ich im Affekt (der mich Beschuldigende nannte mich grundlos durch das geöffnete Seitenfenster einen impertinenten Vollidiot, weil er an einer Kreuzung einen Moment warten musste) dies gesagt habe. Womit ist zu rechnen? Wie solll ich mich weiter verhalten (gegenanzeige)? Der Zeuge hatte noch eine weitere Person dabei. Er konnte mich jedoch optisch nicht beschreiben bzw. nicht erkennen
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: hessen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrter Fragesteller,

was meinen Sie denn mit einer "Kennzeichen-Anzeige " ? Wer ist denn der Beschuldigte ? Sie oder die Frau ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Meine Frau als Fahrzeughalterin- ich jedoch als derjenige, der in Baden-Württemberg unterwegs war und dies auch bei er Polizei angegeben habe (s. Statement meinerseits bei der Polizei)

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke ***** *****ür das freundliche Telefonat:

Hier nochmals die Möglichkeiten:

1) Wurden Sie als zeuge vernommen, sollte zunächst abgewartet werden, bis sich die Ermittlungen ggf. gegen Sie als Beschuldigter richten.

2) Wären Sie dann Beschuldigter kann auch abgewartet werden, denn in der Regel werden bei einem Ersttäter solche Verfahren eingestellt und auf den sog. Privatklageweg verwiesen.

3) Im worst case würden Sie einen Strafbefehl erhalten, der eine Geldstrafe vorsieht, die mehr als 15 Tagessätze nicht enthalten dürfte. Sie könnten dann überlegen, ob Sie hiergegen Einspruch einlegen., Dann käme es zu einer Gerichtsverhandlung. In dieser könnten Sie Ihre Angaben relativieren, indem Sie ausführen, dass Sie zwar unterwegs waren, was aber nicht bedeutet, dass Sie alleine gewesen sind.

4) Diese Relativierung könnte man auch dann vornehmen, wenn sich die Ermittlungen gegen Sie als Beschuldigter richten, Sie also hierüber informiert und ggf. nochmals zu einer Vernehmung als Beschuldigter vorgeladen werden.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Danke für Ihre Ausführung. Nehmen wir an, es kommt zu den Ihrerseits erwähnten Punkt 3/4: Was würde ich hier sinnvollerweise präzise bei einer Stellungnahme bei der Aussage angeben? Wie würde ich es konkret formulieren? Auf welchen Paragraphen (§52 StPO?) stützt sich meine Angabe? Danke ***** *****önen Sonntag!

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie geben an, dass Sie unterwegs waren, was aber nicht bedeutet, dass Sie alleine unterwegs waren. Wenn gefragt wird, wer bei Ihnen war, berufen Sie sich auf § 52 StPO.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Was antworte ich auf die eventuelle Nachfrage, warum ich das (nicht alleine unterwegs) nicht schon bei der ersten Aussage angegeben habe? Kann man sich auch ausschließlich schriftlich äußern oder ist eine Vor-Ort-Aussage verpflichtend? Gruß und Danke.

Sehr geehrter Fragesteller,

das müssen Sie aus der Situation heraus überlegen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
ok, und zur zweiten Frage, ist eine Aussage als Beschuldigter auf Einladung der Polizei auch schriftlich möglich?

Sehr geehrter Fragesteller,

natürlich !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
kann mir meine Aussage als Beschuldigter (nicht alleine unterwegs gewesen zu sein) als Falschaussage als Zeuge ausgelegt werden, da ich dies meiner ersten Aussage nicht erwähnt habe (Stichwort bewusstes Weglassen von Details)? Kann ich auf Nachfrage anführen, dass ich stress-/ coronabedingt nicht alle Details als Zeuge parat hatte? Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, Sie haben ja nur ungenau und nicht falsch ausgesagt.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
danke! Sie sind ja richtig schnell!
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Kann ich auf Nachfrage anführen, dass ich stress-/ coronabedingt nicht alle Details als Zeuge parat hatte?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
oder ist auch hier weniger mehr und ich möchte hierzu nicht antworten

Sehr geehrter Fragesteller,

jede plausible Erklärung ist passend.

Der Grundsatz ist aber bei jeder Aussage : weniger ist mehr, um sich nicht "irgendwie zu verstriccken".

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
dann wäre es sicher sinnvoll anzuführen, dass die erste Aussage offenbar nicht präzise genug war und ich dies nun ergänze.
Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
also auf Nachfrage

Sehr geehrter Fragesteller,

in etwas so, ja.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass