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OliverF428
OliverF428, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 42
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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OliverF428 ist jetzt online.

Hallo ich bin 47 Jahre nahm früher schon zopiclon in

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo ich bin 47 Jahre nahm früher schon zopiclon in größeren Mengen ( bis zu 6 Stück bis zum Schlafen gehen) täglich 2016 war ich deswegen zur Entgiftung für 4 Wochen stationär in Behandlung. Seit ca. 1 Jahr habe ich wieder damit angefangen 1,5 Stück aber nicht täglich!! Damals habe ich meinen Hausarzt gewechselt und bin zu einem anderen weil ich immer das Gefühl hatte, als Süchtige abgestempelt zu werden. Mein neuer ist nun verstorben und ich wollte zurück wechseln zum vorherigen!! War bei einem in der Praxis befindendem Arzt war sehr zufrieden, wurde behandelt da mein Blutdruck Werte von 200/ 110 zeigten!! Diese Woche Montag hatte ich Kontrolle wegen Blutdruck, ist viel niedriger 145/80! Nun bat ich um ein Rezept für die zopiclon, nach Rücksprache mit dem Chef kam der Arzt zurück und meinte der Chef weigert sich mir die Tabletten zu verschreiben und bat mich mir einen neuen Hausarzt zu suchen, da der Chef nicht will das ich als Patient zurück kehre! Nun meine Frage darf er mich abweisen und darf er mir das Rezept verweigern?? Gruss
JA: Bitte nennen Sie mir Ihr Alter, Geschlecht und Medikamente, die Sie einnehmen.
Customer: 47 Jahre weiblich zopiclon ramipril
JA: Vielen Dank. Gibt es noch etwas, dass der Arzt wissen sollte?
Customer: Nein

Sehr geehrte Ratsuchende,

danke für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich ist ein Arzt verpflichtet bei einem diagnostizierten Krankheitsbild eine Verbesserung herbeizuführen. Auch und insbesondere durch das Verschreiben von (notwendigen) Medikamenten.

Zu einer vorliegenden Diagnose sind keine Angaben vorhanden. Weiterhin sind keine Angaben ersichtlich, ob Kreuznebenwirkungen mit anderen Medikamenten bestehen.

Dies wäre zu untersuchen.

Liegt keine Diagnose vor oder erachtet der Arzt aus medizinischen Gründen eine andere Heilbehandlung als zielführender, kann er "das Rezept verweigern".

Weiterhin haben Sie gemäß § 76 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) das Recht auf freie Arztwahl. Dieses Recht umfasst aber nicht, dass der von Ihnen ersuchte Arzt Sie als Patientin aufnehmen muss. Dies käme einem Zwang gleich, der aus mehreren Gründen abzulehnen ist. Ausnahmen liegen im Bereich der Notversorgung.

Ich hoffe, dass diese Antwort Ihre Frage beantwortet. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich
Rechtsanwalt

Sehr geehrte Ratsuchende,

danke für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich ist ein Arzt verpflichtet bei einem diagnostizierten Krankheitsbild eine Verbesserung herbeizuführen. Auch und insbesondere durch das Verschreiben von (notwendigen) Medikamenten.

Zu einer vorliegenden Diagnose sind keine Angaben vorhanden. Weiterhin sind keine Angaben ersichtlich, ob Kreuznebenwirkungen mit anderen Medikamenten bestehen.

Dies wäre zu untersuchen.

Liegt keine Diagnose vor oder erachtet der Arzt aus medizinischen Gründen eine andere Heilbehandlung als zielführender, kann er "das Rezept verweigern".

Weiterhin haben Sie gemäß § 76 SGB V (Fünftes Buch Sozialgesetzbuch) das Recht auf freie Arztwahl. Dieses Recht umfasst aber nicht, dass der von Ihnen ersuchte Arzt Sie als Patientin aufnehmen muss. Dies käme einem Zwang gleich, der aus mehreren Gründen abzulehnen ist. Ausnahmen liegen im Bereich der Notversorgung.

Ich hoffe, dass diese Antwort Ihre Frage beantwortet. Bei Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Beste Grüße,

Oliver Fröhlich
Rechtsanwalt

OliverF428 und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.