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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37895
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Vorderungen von Dating Internetportalen über Premium

Diese Antwort wurde bewertet:

Vorderungen von Dating Internetportalen über Premium Mitgliedschaftsbuchungen,teilweise auch von Inkassounternehmen
JA: Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Customer: Versuch diese Portale zu kontakieren ohne Erfolg,Inkassounternehmen teilweise im Ausland,leider aus Angst manches schon bezahlt
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ja sehr gerne,wäre es telefonisch möglich,da sehr komplizierte Details zu besprechen sind?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Gern können wir Ihr Anliegen im Rahmen des Premium Service im persönlichen Gespräch ausführlich telefonisch erörtern, sofern Sie dies wünschen.

Sie müssen hierzu den Premium Service auswählen (=Telefonat mit dem Experten).

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Wir würden den Premium Service mit Telefonat gern in Anspruch nehmen

Gern. Dann müssen Sie diesen auswählen.

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.

Vielen Dank für das nette Gespräch.

Sie können das Schreiben wie folgt formulieren:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezugnahme Ihres mir am (Datum) zugegangenen Mahnschreibens teile ich Ihnen hiermit mit, dass ich keine weiteren Zahlungen leisten werde.

Eine vertragliche Verpflichtung hierzu ist nicht begründet worden. Die automatische Verlängerung einer Mitgliedschaft auf der Grundlage von AGB ist nach der Rechtsprechung unwirksam (AG Minden am 19.12.2012, Az. 22 C 463/12 AG Düsseldorf, Urteil vom 16.05.2007, Az. 41 C 1538/07).

Eine Ausnahme erkennt die Rechtsprechung nur dann an, wenn der Anbieter den Verbraucher bei der Registrierung/Erstanmeldung ausdrücklich auf die Verlängerung der Mitgliedschaft hinweist.

Dieses muss nach den klaren gesetzlichen Vorgaben in § 312 j BGB in Form und Gestalt eines Buttons oder aber eines optisch deutlich hervorgehobenen Schriftzuges erfolgen.

Diesen Vorgaben wird die Gestaltung Ihrer Internetpräsenz in keiner Weise gerecht, denn Sie verweisen im Rahmen des Anmeldeprozesses lapidar auf die Geltung Ihrer AGB. Gerade das aber reicht nach der Rechtsprechung und den gesetzlichen Anordnungen nicht aus, und Sie setzen sich damit dem Risiko einer kostenträchtigen Abmahnung aus.

Demgemäß handelt es sich bei Ihrer Verlängerungsklausel in den AGB um eine überraschende und somit unwirksame Vertragsklausel im Sinne des § 305 c BGB, auf die Sie eine etwaige Verlängerung des Vertragsverhältnisses nicht stützen können.

Es ist daher kein rechtswirksamer Vertrag begründet worden mit der Folge, dass ich auch zu keinen Zahlungen verpflichtet bin.

Datum/Unterschrift"

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Herr Huettemann,leider müssen wir Sie erneut um Rat fragen wegen des letzte Woche besprochenen Anliegens.Heute hat mein Mann erneut eine Zahlungsaufforderung von eCollect Inkasso erhalten ,obwohl wir das von Ihnen vorgefertigte Schreiben mit dem Zusatz des sofortigen Entzugs der Vollmacht zur Lastschrifteneinzugs.Dieses ist per Einschreiben mit Rückantwort in die Niederlassung Berlin gegangen.Auf der neuen Forderung heißt es jetzt Bestellung im März,auch gehen weiter undurchsichtige Beträge vom Konto ab.Sollen wir das Schreiben nochmal in die Schweiz zum Hauptsitz der Inkassofirma schicken oder reicht das eine Schreiben aus?Was können wir noch unternehmen? Mit freundlichen Grüssen Uwe und Claudia Habich

Versenden Sie das Schreiben erneut an den Hauptsitz des Inkassodienstes.

Parallel hier erheben Sie umgehend Beschwerde zum Bundesverband der Inkassodienste:

https://www.inkasso.de/beschwerde

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Danke für die schnelle Antwort,müssen wir bei dem Schreiben etwas verändern,da plötzlich von Bestellung des Dienstes die Rede ist?Wie muß das Beschwerdeschreiben formuliert sein damit es gültig ist.Wir haben solches noch nie verfasst.

Nein, das Schreiben müssen Sie nicht abändern.

Sie müssen in der Beschwerde den Sachverhalt so schildern, wie Sie dies mir gegenüber telefonisch getan haben.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Gilt die Beschwerde dann auch für die zwei weiteren Inkassounternehmen,da diese auch für die Datingapps arbeiten und somit Druck ausüben.Weiterhin bekommt mein Mann über seinen Handyaccount unseriöse Angebote dieser Damen und Portalen.Er fühlt sich dadurch sehr belästigt und überlegt auch Strafanzeige zu stellen,macht das Sinn?

Ja, die Beschwerde können Sie auch gegen die zwei weiteren Inkassdienste erheben.

Ihr Mann kann Strafanzeige wegen des Anfangsverdachts einer Nachstellung erstatten.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen lieben Dank für Ihre schnelle Hilfe,damit haben Sie uns ein wenig der erneut aufgetretenen Angst&Panik genommen.Wir werden uns weiter standhaft dagegen zur Wehr setzen. Mit freundlichen Grüßen Familie Habich

Sehr gern geschehen!