So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36391
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Ich bin eine Privatperson. Ich möchte ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin eine Privatperson. Ich möchte ein Mehrfamilienwohnhaus (Renditeobjekt) in Baden-Württemberg kaufen. Der Makler der das Haus vermittelt, Verlangt seine Provision ausschließlich von mir. Provisionshöhe 7,15 % inklusive Mehrwertsteuer. Anscheinend eine Ausnahme bei dem das Gesetz der Provisionsteilung nicht greift. Ist dieser Vorgang so richtig?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bw
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Leider ja. Die Begrenzungen zum Maklerlohn gelten nach § 656d BGB leider nur für den Erwerb einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses. Wenn Sie ein Mehrfamilienhaus erwerben wollen, dann ist der Makler an diese Begrenzung leider nicht gebunden.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Bedeutet das, dass der Makler mir nun nach dem Kaufvertrag seine Provision sofort in Rechnung stellen darf?

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja, wenn Sie den notariellen Kaufvertrag unterschrieben haben dann hat der Makler nach § 652 BGB seine Provision verdient und darf sie in Rechnung stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Es wurde keine explizite fast geschriebene Provisionshöhe vereinbart. Kommt daher die Provisionshöhe mit 7,14 % sofort zum Tragen?? Die Verkäufer haben keine Provisionspflicht. Richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie nichts vereinbart haben, dann darf der Makler die ortsübliche Provision verlangen. Er kann grundsätzlich auch vom Verkäufer eine Provision verlangen. In diesem Falle müsste er Ihnen das aber mitteilen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Mit der Verkäuferseite hat er keine Provisionszahlung vereinbart. Er sagt mir deshalb dürfe er die vollen 7,14 % in diesem Fall von mir verlangen. Da er mir ein Mehrfamilienhaus (RenditeObjekt) verkauft hätte. Entschuldigung vermittelt! Beste Grüße

Sehr geehter Ratsuchender,

in diesem Falle darf er die volle Provision von Ihnen verlangen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich wusste jedoch schon vor seiner Tätigkeit, dass das Haus verkauft wird und habe der Eigentümerin ein Kaufangebot unterbreitet. Diese sagte mir jedoch dass die Vermittlung ausschließlich über den Makler stattfinden soll. Hat der Makler somit automatisch seinen Lohn verdient?

Sehr geehrter Ratsuchender,

in diesem Falle hatten Sie Vorkenntnis so dass der Makler keinen Anspruch auf seinen Lohn hat.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der Makler sagt aber und die Eigentümerin auch inzwischen, dass die Vermittlung ausschließlich über den Makler gelaufen sei und er somit den Anspruch auf eine Vermittlungsprovision hätte obwohl hätte Nachweis nicht erbracht hätte.

Es kommt allein darauf an ob Sie Vorkenntnis hatten oder nicht

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Prima! Können Sie mir noch den entsprechenden Gesetzes Artikel dazu nennen?

§ 652 BGB

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank! Aber das ist ja genau die Argumentation des Maklers und inzwischen auch der Eigentümerin. Dass sie beide sagen ich hatte zwar vor Kenntnis aber ich konnte das Haus nur und ausschließlich über den Makler vermittelt bekommen da die Eigentümerin nicht zum Direktverkauf bereit war. Daher argumentieren Sie die Makler Provision sei als so genannte Vermittlungsprovision (in diesem Fall nicht als Nachweis Provision) von mir zu erbringen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ist es Ihnen möglich mir kurz zu antworten?? Beste Grüße, A. Lötz

Vermitteln bedeutet V, dass der Makler auf einen Dritten final einwirkt, um den vom Auftraggeber gewünschten Vertrag abzuschließen.

Dies müsste er in Nachweis bringen.

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Der Makler argumentiert so, Dass es mehrere Kauf Interessenten gab mit Kauf zu sagen und er auf die Verkäuferin dahingehend ein gewirkt hätte sie von mir als Käufer zu überzeugen und sie sich aufgrund dieses Handelns abschließend für mich entschieden hätte. Die Verkäuferin hat mir dies bestätigt. Reicht das?

Sehr geehrter Ratsuchender,

das reicht leider aus.