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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17345
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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Als Sales Manager im Angestelltenverhältnis bin ich für die

Diese Antwort wurde bewertet:

Als Sales Manager im Angestelltenverhältnis bin ich für die Akquise von Neukunden zuständig. Zur Ansprache der Neukunden nutze ich u.a. auch private Accounts wie LinkedIn. Da Kaltakquise im Zuge der DSGVO und UWG immer kritischer wird, stelle ich mir die Frage, inwiefern ich privatrechtlich haftbar bin. Konkret: im Falle einer Abmahnung aufgrund unzumutbarer Belästigung würde mich interessieren, ob ich oder das Unternehmen die Bußgelder übernehmen müssen. Das Thema Akquise ist im Arbeitsvertrag nicht geregelt. Die Kundenansprache erfolgt im B2B Umfeld und wird nur sehr dosiert angewandt, zudem immer mit persönlicher Mail. Danke ***** *****ür eine kurze Einschätzung.
JA: Haben Sie mit einem Vorgesetzten über dieses Problem gesprochen?
Customer: Ja, seitens AG wird der lange etablierte Akquiseprozess nicht in Frage gestellt. Es kam bisher auch nie zu Vorfällen.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Das Vorgehen ist rechtlich kritisch zu beurteilen und und kann im Streitfall sowohl Nachteile für Sie als auch für Ihre Unternehmung haben.

Der Grund hierfür ist einfach:

Da sie letztlich nicht als Privatperson handeln, sondern für Produkte und Dienstleistung der Unternehmung, für die sie tätig sind, hilft auch nicht wenn sie „privat“ an potentielle Kunden herantreten.

Ansonsten könnte das gesamte Wettbewerbsrecht sowie der Datenschutz dadurch unterlaufen werden, dass die entsprechenden Mitarbeiter nur privat agieren. Dies lässt die Rechtsprechung nicht zu und sieht hierin eine unzulässige Rechtsumgehung.

D. h. dass im Streitfall auch die Unternehmung entsprechend wettbewerbsrechtlich und datenschutzrechtlich belangt werden kann. Diese hätte sodann wieder einen Innenanspruch gegen sie, wenn sie sich gegen die firmeninternen Weisungen rechtswidrig auf dem Gebiet des Datenschutzes und des unlauteren Wettbewerbs bewegen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

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