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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 37876
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo, ich arbeite seit zwei Jahren bei einem Catering

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, ich arbeite seit zwei Jahren bei einem Catering Unternehmen der Schulen mit Essen versorgt. Coronabedingt sind wir seit Dezember in Kurzarbeit. Das Unternehmen hat sich nun auf herstellen und liefern von Kochboxen für berechtigte Familien spezialisiert. Dafür wurde auch ich sporadisch alle paar Tage mal zur Arbeit gerufen und bin jedes Mal arbeiten gewesen. Jetzt ist es aber so, das die Boxen vor allem am Wochenende ausgeliefert werden und ich schon bei Einstellung vor zwei Jahren betont habe, das ich nicht bereit bin, am Wochenende zu arbeiten und mir zugesichert wurde, das ich das auch nicht müsste. Gestern gab es dann eine Auseinandersetzung zwischen mir und dem Inhaber an dessen Ende er mir eine fristlose Kündigung wegen Arbeitsverweigerung gegeben hat. Muss ich das so akzeptieren? Ohne vorherige Abmahnung und in meinen Augen auch ohne Grund, denn wenn er aus welchen Gründen auch immer sein Geschäftsmodell ändert,kann er mich doch nicht zwingen mein Leben danach auszurichten, oder?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Niedersachsen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Das ist erstmal alles. Danke

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die fristlose Kündigung ist ersichtlich unwirksam.

Eine solche ist nach der gesetzlichen Regelung in § 626 BGB rechtlich nur dann zulässig, wenn ein wichtiger Grund vorliegt.

Ein wichtier Grund ist gegeben, wenn Tatsachen vorliegen, auf Grund derer dem Kündigenden unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalles und unter Abwägung der Interessen beider Vertragsteile die Fortsetzung des Dienstverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist oder bis zu der vereinbarten Beendigung des Dienstverhältnisses nicht zugemutet werden kann.

Davon kann unter den gegebenen Umständen überhaupt nicht die Rede sein, denn wenn Ihnen anlässlich Ihrer Einstellung ausdrücklich zugesichert worden ist, dass Sie an den Wochenenden nicht arbeiten müssen, so liegt schon keine arbeitsvertragliche Pflichtverletzung Ihrerseits vor, wenn Sie sich geweigert haben, der Aufforderung des AG Folge zu leisten.

Die Ihnen erteilte Zusicherung ist rechtlich nämlich bindend mit der Folge, dass Ihr AG von Ihnen keine Arbeit am Wochenende verlangen kann.

Mangels arbeitsvertraglicher Pflichtverletzung ist die fristlose Kündigung daher von vornherein unwirksam.

Fordern Sie den AG unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage auf, diese zurückzunehmen, und kündigen Sie ihm an, dass Sie ansonsten Kündigungsschutzklage zum Arbeitsgericht erheben.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Kann ich die Kündigungsschutzklage selbst beim Arbeitsgericht einleiten, oder brauche ich dazu in jedem Fall einen Anwalt?

Die Kündigungsschutzklage können Sie selbst bei dem Arbeitsgericht zu Protokoll geben. Sie benötigen hierzu keinen RA.

Haben Sie keine Nachfragen, dann klicken Sie bitte zur Bewertung mit der Maus oben rechts die Sterne (3-5 Sterne) an, denn nur dann erhalte ich die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.

Vielen Dank, ***** ***** mir sehr. Freundliche Grüße***

Sehr gern geschehen!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt