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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6429
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, ich bin seit Oktober 2020 wegen einem

Kundenfrage

Hallo, ich bin seit Oktober 2020 wegen einem Bandscheibenvorfall krank geschrieben. Aktuelle Krankschreibung geht bis einschließlich 30.04.2021. Heute habe ich von meiner Krankenkasse erfahren das ich seit gestern, 27.04.2021 vom sozialmedizinischen Dienst als Arbeitstauglich eingestuft bin. Außer im Dezember 2020 war ich dort nicht persönlich. Auf dessen anraten läuft ein Antrag auf Umschulung da ich nicht mehr im Rettungsdienst arbeiten soll. Mein Gesundheitszustand erlaubt es mir aktuell nicht zu arbeiten. Da meine Krankschreibung aber unwirksam ist laut Krankenkasse, wie muss ich mich jetzt verhalten?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Nordrhein- Westfallen
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein
Gepostet: vor 16 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 16 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn Sie arbeitsunfähig sind und die Krankenkasse das anders sieht, könnten Sie das beim Sozialgericht klären lassen. Sie müssten vorher bei Ihrer Krankenkasse Widerspruch gegen deren Entscheidung über Ihre angebliche Arbeitsfähigkeit einlegen. Dabei ist die Widerspruchsfrist von einem Monat einzuhalten. Wenn dem Widerspruch nicht abgeholfen wird, könnten Sie klagen. Allerdings ist das leider langwierig. Die Sozialgerichte sind überlastet.

Konkret sollten Sie sich arbeitslos melden und Arbeitslosengeld beantragen. Parallel können Sie den dargestellten Rechtsweg mit Widerspruch und Klage begehen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Ich befinde mich derzeit noch in einem Arbeitsverhältnis. Es ist aber ausgeschlossen das ich morgen zur Arbeit gehen könnte aufgrund meiner Beschwerden. Ich würde nicht nur meine Gesundheit gefährden sondern auch die der Patienten und meinem Kollegen. Wie verhalte ich mich jetzt richtig wo ich nicht mehr Arbeitsunfähig bin laut Krankenkasse aber auch nicht arbeiten gehen kann?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 16 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie aus gesundheitlichen nicht arbeiten können, dann müssen Sie das auch nicht und haben Anspruch auf Krankengeld. Die Entscheidung Ihrer Krankenkasse zur Ihrer Arbeitsfähigkeit ist dann unzutreffend und damit rechtswidrig. Und rechtswidrige Entscheidungen können auf dem von mir bereits geschilderten Rechtsweg geklärt werden. Eine andere Möglichkeit gibt es da leider nicht.

Da Eilbedürftigkeit gegeben ist, können Sie sich auch direkt an das Sozialgericht wenden und um eine einstweilige Entscheidung ersuchen, damit Sie Ihr Krankengeld bekommen. Ihren Arbeitgeber wird das vermutlich nicht interessieren. Denn er muss Ihnen keinen Lohn mehr zahlen.

Ich verstehe aber immer noch nicht genau, wo Ihr Problem liegt. Geht es Ihnen um das Krankengeld? Wollen Sie die Umschulung nicht machen?

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Eine Umschulung möchte ich gerne machen da ich weiterhin arbeiten möchte. Es geht mir darum ob ich morgen zur Arbeit gehen muss, das war die Aussage der Krankenkasse oder ob ich meinen Arbeitgeber informieren muss. Und mir wurde telefonisch mitgeteilt das ich nur bis gestern Krankengeld erhalte. Wenn ich nicht arbeiten gehe und kein Krankengeld erhalte wo bekomm ich dann Geld her um meine Miete, Strom usw zu bezahlen und bin ich dann noch Krankenversichert?
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 16 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, müssen Sie es dem Arbeitgeber nachweisen mit einem ärztlichen Attest. Ansonsten werden Sie kein Gehalt bekommen. Und es besteht das Risiko, dass Sie gekündigt werden.

Wenn die Krankenkasse kein Krankengeld zahlt, haben Sie den Rechtsweg. Einen einfacheren Weg sehe ich leider nicht.

Um kurzfristig Leistungen zur Bestreitung des Lebensunterhaltes zu bekommen, können Sie sich an Sozialamt wenden. Das jobcenter wäre nicht zuständig, weil dort nur Leistungen gezahlt werden an arbeitsfähige Personen. Und das sind Sie nicht.

Vielelicht sollten Sie mal nachhaken, wie der Sachstand zu Ihrem Antrag auf Umschulung ist. Denn das scheint mir die Lösung zu sein. Sobald Ihre Umschulung bewilligt ist, erhalten Sie vom Umschulungsträger Leistungen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 14 Tagen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne, ganz oben rechts) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.