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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 36408
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe vor 2 Jahren nach einer Auseinandersetzung mit der

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe vor 2 Jahren nach einer Auseinandersetzung mit der Polizei, dem Polizisten in einem außergerichtlichen Vergleich 1000,- Euro Schadenersatz gezahlt, da dieser sich den Mittelfinger gebrochen hatte.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Jetzt kommt nach 2 Jahren ein Schreiben der Dienstelle mit Schadenersatzansprüchen wegen Lohnfortzahlung an den Polizisten in Höhe von 9000,- Euro
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Sind durch den geschlossenen Vergleich die Schadenersatzansprüche nach §823 BGB abgegolten oder nicht, da es sich einmal um den Polizisten und einmal um die Dienststelle handelt?
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Nachricht von JustAnswer auf Kundenwunsch) Sehr geehrter Experte, Ihr Kunde möchte ein Angebot von Ihnen über den zusätzlichen Service: Telefon-Anruf.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
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Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage

wenn Sie einen Polizisten verletzten, dann gehen die Ansprüche auf Ersetz der Heilbehandlungskosten oder Zahlung der Dienstbezüge sofort auf den Dienstherrn über. Das bedeutet, der Polizist ist nicht Inhaber der Ansprüche auf Ersatz der Heilbehandlungskosten/Dienstbezüge

Auch wenn Sie mit dem Polizisten einen Vergleich schließen, dann hat dies leider nicht zur Folgem, dass der Anspruch des Dienstherrn auf Schadensersatz erlischt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Ich habe nicht dirket den Polizisten verletzt, jedoch angegriffen. Um mich festzusetzen, hat der Polizist 3x gegen meinen Kopf geschlagen und sich dabei die Hand gebrochen. Es gibt jetzt mir gegenüber eine Schadenersatzforderung nach §823 BGB über die Fortzahlung der Dienstbezüge für die Dauer der Dienstunfähigkeit des Polizisten durch seinen Dienstherren in Höhe von 8.893,- Euro. Ich war zu dem Tatzeitpunkt unter starkem Alkoholeinfluss, und nicht mehr Herr meiner Sinne. Daher bin ich der Meinung, weder vorsätzlich noch fahrlässig gehandelt zu haben, wie es im §823 genannt ist
Hat in Ihrer Wahrnehmung der Vorschlag eines außergerichtlichen Vergleiches Aussicht auf Erfolg oder was würden Sie mir raten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie den Polizisten nichrt verletzt haben, dann müssen auch keinen Schadensersatz bezahlen. In diesem Falle muss der Polizist nachweisen, dass Sie an der Dienstunfähigkeit ein verschulden trifft. Trunkenheit alleine dagegen ist kein Entschuldigungsgrund.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrter Herr RA Schiessl,
die Polizei begründet die Faustschläge des Polizisten als notwendige Reaktion auf meinen tätlichen Angriff und konstruiert daraus den Schadenersatzanspruch. Also hätte ich nicht angegriffen, hätte der Polizist diesen tätlichen Angriff nicht beenden müssen. Daher Schadenersatz. Wie schätzen Sie meine Erfolgsaussichten auf Vergleich bzw. Abweisung vor Gericht ein?
Mit freundlichen Grüßen
Eckhard Behrmann

Haben Sie denn den Polizisten nun verletzt oder nicht?

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Der Polizist hat sich die Verletzungen selber zugezogen, dadurch dass er mich mit der Faust 3x ins Gesicht geschlagen hat. Dabei hat er sich eine Verletzung an der rechten Hand zugezogen, Fraktur des Mittelhandknochen.

Ok wenn sich der Polizist verteidigt hat und dabei verletzt wurde, dann müssen Sie den Schadensersatz zahlen. Da der Polizist als Zeuge auftreten wird. sehe ich Ihre Chancen als eher schlecht.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
167;823 BGB spricht von vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung - sehen Sie auch keine Chance wegen verminderter Zurechnungsfähigkeit?

Leider nein

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
OK dankeschön

Gerne!