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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17317
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Wir wollen unser Haus durch einen 3,50m tiefen Anbau

Diese Antwort wurde bewertet:

Wir wollen unser Haus durch einen 3,50m tiefen Anbau erweitern.Ein Nachbar hat Widerspruch gegen die Baumaßnahme eingereicht weil der Abstand zu seinem Wald dadurch zu gering würden. Meine Frage: Können wir trotzdem mit dem Bau beginnen.
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: In Baden Württemberg.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Die beiden unmittelbaren Nachbarn d.h. die eigene Häuser neben uns haben haben zugesimmt. Nur der Nachbar der einen angrenzenden Wald (der Wald besteht aus einer Klinge und ist ca. 50 m breit - also eher Bäume als ein Wald) hat Widerspruch eingelegt. Da Handwerker momentan schwer zu bekommen sind sind wir auf einen schnellen Baubeginn angewiesen. D.h. für uns ist wichtig ob wir bis zu einer gerichtlichen Entscheidung warten müssen oder ob wir auf unser Risiko hin mit dem Bau beginnen können.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
bitte erlauben Sie mir zur abschließenden Prüfung noch folgende klarstellende Fragen:
Wo genau hat der Nachbar Widerspruch erhoben?

Bei der örtlichen Baubehörde und wie haben Sie hiervon Kenntnis erlangt?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Er hat bei der Gemeinde innerhalb der 4wöchigen Widerspruchsfrist Widerspruch eingelgt. Er hat mir den Einspruch schriftlich mitgeteilt und vorgeschlagen wenn ich ihm den Bau eines Weges auf seinem Grundstück als Anlieger erlaube den Widerspruch zurückzunehmen. Dies habe ich getan; jetzt möchte er den Widerspruch allerdings nicht zurücknehmen - erst wenn auch die Gemeinde seinen Wegebau akzeptiert hat. Die

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

Prinzipielles aus dem Grundsatz der Rechtssicherheit anzuraten, dass sie abwarten wie die Gemeinde auf den Widerspruch entscheidet. Denn ansonsten laufen sie Gefahr, dass schlimmstenfalls die Gemeinde ein Baustopp verhängt.

Wenn Sie jedoch die Zusage des Nachbarn gegen Gewährung eines Weges schriftlich haben, dürfte dies ihre Rechtsposition wesentlich verstärken. Denn in einem späteren Klageverfahren könnte der Nachbar seinen Rechtsnachteil nicht einwenden. Insbesondere könnte sein Verhalten treuwidrig sein, dass sie einem solchen Weg zugestimmt haben. Dass auch noch die Gemeinde den Weg genehmigen muss, war nicht Gegenstand ihrer Vereinbarung.

Dies können Sie auch noch mal gegenüber dem Nachbar klarstellen.

Gleichwohl besteht ein Risiko bis zur Entscheidung der Gemeinde.

Rückfragen können Sie über den Button "Experten antworten" stellen. Sofern der Wunsch nach einem Telefonat besteht, ist ein solches über den Button Telefon-Premium-Service zubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Das heißt die Gemeinde könnte trotz Widerspruch dem Bau zustimmen? Beginnen wir trotz Widerspruch mit dem Bau besteht die Gefahr, das die Gemeinde einen Baustopp verfügt? Verfügt sie keinen Baustop wird der Widerspruch im Nachhinein vor Gericht geklärt? Verstehe ich das richtig?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das verstehen Sie richtig.

Allerdings geht es nicht automatisch vor Gericht, sondern nur, wenn eine der Parteien auf die Entscheidung der Behörde hin das Klageverfahren einleitet.

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

RATraub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 16 Tagen.
Danke ***** ***** hilft mir zunächst mal weiter. Ich werde also Morgen mit der Gemeinde sprechen. Und den Nachbarn darüber informieren das die Genehmigung des Weges durch die Gemeinde nicht Teil der Vereinbarung war.

Sehr gerne.