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RA Spitz
RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 473
Erfahrung:  Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
91771857
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RA Spitz ist jetzt online.

In einem Scheidungsfall (ich bin gegen die Scheidung) habe

Diese Antwort wurde bewertet:

In einem Scheidungsfall (ich bin gegen die Scheidung) habe ich naiverweise versucht meine Kommunikation selbst zu übernehmen und bin mit dem gegnerischen Anwalt in Verhandlung getreten. Telefonisch war die Kommunikation gut und der Anwalt hat meine Ansicht der Rechtslage immer wieder bestätigt. Schriftlich jedoch wurde nie auf meine Vorschläge eingegangen und ich wurde wiederholt gebeten eine Zustellungsberechtigte Person zu benennen. Nach einer unklugen schriftlichen Auflistung der Optionen und meiner Einschätzung dazu (Option 1: Vereinbarung, Option 2 keine vereinbaung was höhere Kosten bringt für meinen Mann) wurde mir Erpressung vorgeworfen und Konsequenzen angedroht wenn ich keine Zustellungsberechtigte nenne.
JA: Ist die Scheidung einvernehmlich?
Customer: Ich habe daraufhin geantwortet, dass wir entweder weiterverhandeln können oder der Anwalt weiter versuchen kann mich gegen meinen Willen zur Kooperation zu überreden, auszutricksen oder zu nötigen. Nun verlangt der Anwalt die Rücknahme des Vorwurf. Muss ich reagieren? Die Scheidung ist nicht einvernehmlich
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Der Anwalt hat mir eine Frist bis heute gesetzt die Anschuldigung zurückzunehmen unter Androhung vin Konsequenzen. Ich wohne im Ausland, deshalb der Zustellungsberechtigte

Sehr geehrter Fragesteller,

was ist denn Ihr genaues Anliegen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Ich möchte wissen, ob ich verpflichtet bin auf die Email des Anwaltes und dessen forderung nach Rückname meiner Aussage dass er versuche mich gegen meinen Willen zu einer Kooperation zu "überreden, auszutricksen oder gar zu nötigen", zu antworten. Ich hatte in einer vorherigen email gesagt, dass ich im Familienstreitfall nur noch auf offiziell zugestellte schreiben und nach Rechtsbeistand antworten werde
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Reicht Ihnen die Beschreibung fuer eine Antwort?Die genaue Aussage des gegnerischen Anwalt lautet: "Ihren Vorwurf, Sie zu einer Kooperation und Mitarbeit zu Ihrem Nachteil und entgegen ihrer Wünsche „zu überreden, auszutrinken, oder gar zu nötigen“, weisen wir mit äußerster Entschiedenheit zurück. In den jeweils jahrzehntelangen beruflichen Aktivitäten des Unterzeichners als Bürgermeister und Rechtsanwalt sind solche Vorwürfe noch nie, nicht einmal im Ansatz, erhoben worden. Man darf fragen, was Sie sich erlauben. Deshalb:
Sollte die Rücknahme der unerhörten Anschuldigungen, verbunden mit Ihrer Entschuldigung, nicht binnen Wochenfrist bei uns eingegangen sein, werden wir alle gebotenen Maßnahmen gegen Die ergreifen.
Die Stellung einer Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft behalten wir uns ausdrücklich vor."Meines Verstaendnisses nach, droht er mir hier mit Konsequenzen wohlwissend, dass diese keine Basis haben. Denn ich fuehle mich durchaus so behandelt und habe diesen Vorwurf ihm direkt gegenueber geaeussert.
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Ich halte es Persoenlich fuer am kluegsten gar nicht zu antworten, Aber wollte ein Professionelle Meinung darueber ob ich zu einer Antwort verpflichtet bin. Die Frist hat er bis heute gestellt (was ich auch erst heute gesehen habe)

Sehr geehrter Fragesteller,

ich war abwesend aufgrund eines Termins. Ich kann Ihnen auf Ihre Frage leider keine Antwort erteilen und gebe diese für die Kollegen/innen frei.
Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in Beantwortung Ihrer Frage ("Nun verlangt der Anwalt die Rücknahme des Vorwurf. Muss ich reagieren?") möchte ich Ihnen Folgendes mitteilen.

Sie müssen nicht reagieren. Eine Rechtspflicht für eine Reaktion besteht nicht. Für eine Strafbarkeit sehe ich keinen Anhaltspunkt. Die Reaktion des Anwalts erscheint mir dünnhäutig.

Die Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten ist allerdings im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens (Scheidungsverfahrens) sinnvoll. Denn wenn kein Zustellungsbevollmächtigter (das kann jede Privatperson sein) benannt wird, wird das Gericht sog. "öffentliche Zustellungen" durch Anschlag an die Gerichtstafel oder Veröffentlichung im Bundesanzeiger vornehmen.

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Mit freundlichen Grüßen

Klaus Spitz

Ergänzung: Wenn Sie der Gegenseite Ihre Anschrift im Ausland mitteilen, erfolgen Zustellungen über die deutsche Botschaft Ihres Aufenthaltlandes.

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Spitz, besten Dank für Ihre Antwort. Das bestätigt mein Verständnis der Sachlage bezgl. der Rücknahme meiner Aussage.
Die Gegenseite hat mir schon mehrfach rechtliche Konsequenzen angedroht wenn ich keine Zustellungsberechtigte angebe und behauptet ich versuche nur Kosten in die Höhe zu treiben, wenn ich eine Zustellung ins Ausland möchte. Aber ich weiß gar nicht welche Auswirkungen auf etwaige Fristen dies hätte und ich würde bei einem strittigen Fall der möglichen Zustellungsberechtigten den Verwaltungsaufwand und die Verantwortung nicht zumuten wollen. Liege ich mit der Einschätzung richtig? Oder missverstehe ich etwas?Mfg

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig.

Eine Verpflichtung zur Angabe eines Zustellungsbevollmächtigten besteht nicht.

Ich hatte Ihnen ja die Zustellungsarten (Bevollmächtigter, öffentliche Zustellung, Zustellung über Botschaft) aufgezeigt. Fristen beginnen erst dann zu laufen, wenn eine wirksame Zustellung tatsächlich erfolgt ist.

Mit freundlichen Grüßen

Klaus Spitz

Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Sehr geehrter Herr Spitz,Besten Dank. Die Unklarheit zu den Fristen war eher ob Reaktionsfristen bei Zustellung innerhalb Deutschlands andere wären wie bei Zustellung ins Ausland, so wie es zum Beispiel beim Erbrecht (Ausschlagung) der Fall ist. Es ist nicht immer aus dem Ausland zu reagieren.MfG

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RA Spitz, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 473
Erfahrung: Rechtsanwalt, zugleich Fachanwalt für Arbeitsrecht, M.A. (Kriminologie und Polizeiwissenschaft)
RA Spitz und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.