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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 10979
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Familienrecht, Kinder wollen nicht mehr so oft zum Vater,

Diese Antwort wurde bewertet:

Familienrecht, Kinder wollen nicht mehr so oft zum Vater
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Vor Gericht haben wir vor vier Jahren während der Scheidung vereinbart das die Kinder 3 Wochenenden im Monat beim Vater sind und die Hälfte der Ferien. Die Kinder sind mittlerweile 8 und 9 Jahre. Die kleine geht schon seit 1,5 Jahren nur noch jedes zweite Wochenende zum Vater. Die große will nun auch nur noch jedea zweite Wochenende. Der Vater akzeptiert das nun nicht. Ich möchte das Urteil kippen. Weiß aber nicht ob meine Kinder schon das Recht haben zu sagen sie wollen nicht mehr. Es gibt triftige Gründe das sie nicht mehr wollen. Ich will den Kontakt nicht untersagen oder ähnliches. Kontakt zum Vater ist wichtig. Aber ich möchte nichts tun was meine Kinder nicht wollen

Sehr geehrter Fragesteller,

verstehe ich Sie richtig, dass es eine Vereinbarung gegeben hat ?Was meinen Sie denn, welcher Umgang (Umfang) dem Kindeswohl am besten entspricht ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Richtig, bei der Scheidung haben wir vereinbart 3 Wochenenden im Monat plus halbe Ferien. Mir war der Kontakt zum Papa enorm wichtig. Für meine kleine Tochter wäre die Regelung jedes zweite Wochenende am besten. Sie sagt ganz klar seit 1,5 Jahren sie will nicht mehr hin. Meine große Tochter möchte auch nur noch jedes zweite Wochenende mit der Option spontan zu kommen wenn es bei ihr und bei ihm passt. Ich persönlich finde das gut. Ergo, jedes zweite Wochenende und weiter die halben Ferien. Ist das realistisch?
Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Viele Grüße
Stephanie Rahn

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Die Grundeinstellung, dass der Kontakt zu dem Kindesvaterv wichtig ist, ist absolut korrekt, so wird es auch im Gesetz "festgeschrieben" (§ 1684 BGB).

Andererseits muss der Umgang auch am Kindeswohl orientiert werden. Dies bedeutet schlicht, es muss "so viel" Umgang stattfinden, wie es für die Kinder gut ist.

In jedem Umgangsverfahren - auch dies ist gesetzlich vorgeschrieben - werden die Kinder ab dem 3. Lebensjahr vom Gericht angehört. Eine direkte Entscheidungsbefugnis haben die Kinder in dem Alter zwar noch nicht, aber durch die Anhörung stellt sich heraus, was dem Kindeswohl entspricht.

Die von Ihnen bzw. den Kindern nun favorisierte Umgangsregelung entspricht der Regel, also alle 14 Tage von Freitag Abend bis Sonntag Abend, die halben Sommerferien und jeweils einen Tag an den hohen Feiertagen, wie Weihnachten und Ostern.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen beantworten. Falls Sie Rückfragen haben, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antwort! Das heißt, ich muss nicht befürchten das die Kinder weiter zu etwas gezwungen werden was sie nicht möchten?! Ich hab wahnsinnige Angst vor einen Verfahren weil es meiner großen Tocher durch den "Zwang" sehr schlecht geht.
Vielen Dank!
Stephanie Rahn

Sehr geehrter Fragesteller,

nein, das ist nicht zu erwarten.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Danke für Ihre Hilfe und einen schönen Abend

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne !

ich wünsche Ihnen auch einen schönen Abend und vor allem auch für die Kinder alles Gute !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.