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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6254
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag,Ich brauche ein behördliches Führungszeugnis für

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,Ich brauche ein behördliches Führungszeugnis für eine Arbeitsstelle beim Arbeitsamt, ich habe aber vor ca. 2 jahren eine straftat begangen und habe eine geldstafe für 60 tagessätze erhalten, meine frage wäre jetzt steht das im behördlichen Führungszeugnis drin?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Bayern
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ich habe leider nur eine rechnung von der strafe die anderen dokumente sind leider nicht mehr vorhanden deshalb weiß ich nicht genau wann es rechtskräftig wurde

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihre Geldstrafe wird nicht im behördlichen Führungszeugnis stehen, sofern es Ihr einziger Eintrag im Bundeszentralregister ist. Nur Geldstrafen über 90 Tagessätzen werden in das Führugnszeugnis aufgenommen (§ 32 Absatz 2 Nr. 5 a BZRG). Das gilt auch auch für das behördliche Führungszeugnis (§ 32 Absatz 3 BZRG).

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Sehr geehrter Herr Krüger,
ich bedanke ***** ***** herzlich bei ihnen. Sie haben mir sehr weiter geholfen.
Mein Problem ist einfach ich bin in einer fest einstellung und habe mich beim Arbeitsamt beworben und die wollen ein behördliches Führungszeugnis, das Problem ist: ich müsste bis ende des Monats kündigen und wen ich dann wegen meinem Führungszeugnis nicht genommen werde verliere ich auch mein festen Job deshalb war es mir so wichtig die Sache zu klären.
Eine kurze frage hätte ich noch, wann wird der Eintrag gelöscht?

Danke für Ihre Rückmeldung.

Aus dem Bundeszentralgeister wird Ihre Geldstrafe nach fünf Jahren gelöscht (§ 46 Abs. 1 Nr. 1 a). Die Tilgungsfrist beginnt mit der Verurteilung und endet genau nach Ablauf der Frist und nicht erst mit Ende des KalenderJahres (§§ 47, 36 BZRG).

Ihre Strafe wird nicht im behördlichen Führungszeugnis stehen, weil Sie nicht über 90 Tagessätzen ist und kein Fall des § 32 Abs. 3 BZRG vorliegt. Dort heißt es:

In ein Führungszeugnis für Behörden (§ 30 Abs. 5, § 31) sind entgegen Absatz 2 auch aufzunehmen

1. Verurteilungen, durch die eine freiheitsentziehende Maßregel der Besserung und Sicherung angeordnet worden ist,

2. Eintragungen nach § 10, wenn die Entscheidung oder der Verzicht nicht länger als zehn Jahre zurückliegt,

3. Eintragungen nach § 11, wenn die Entscheidung oder Verfügung nicht länger als fünf Jahre zurückliegt,

4. abweichende Personendaten gemäß § 5 Abs. 1 Nr. 1, sofern unter diesen Daten Eintragungen erfolgt sind, die in ein Führungszeugnis für Behörden aufzunehmen sind.

Wenn keiner dieser Punkte auf Ihre Verurteilung zutrifft, wird Ihre Geldstrafe nicht im behördlichen Führungszeugnis aufgeführt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich bedanke mich,
ich hab damals in der Telekommunikationsbranche gearbeitet und eine Bekannte hat ein Handyvertrag gebraucht und sie war zu der zeit krank wir haben es telefonisch besprochen und ich hab in ihrem namen unterschrieben, danach hat sie mich angezeigt, und damals ging es um betrug und unterschriftenfälschung. Das ist aber meine einzige Sache wo ich Straffällig war, davor und auch jetzt danach war nichts. Ich hab nur ein paar Schulden vor paar Jahren gehabt und da hatte ich noch ein paar Briefe weil ich es nichtt pünktlich zahlen konnte. Ich hoffe sie verstehen meine lage jetzt besser. Tut mir leid das ich so oft nachfrage aber ich muss das klären deshalb bin ich grad so oft am Fragen

Bei einem Betrug mit Urkundenfälschung teffen meine bereits gemachten Ausführungen zu. Ihre Verurteilung wird nicht im behördlichen Führungszeugnis auftauchen.

Und Schulden haben nichts mit dem Führungszeugnis zu tun, weil es keine Straftat ist, Schulden zu haben.

Gerne stehe ich für etwaige weitere Rückfragen zur Verfügung.

Ansonsten denken Sie bitte daran, über das Bewertungssystem eine positive Bewertung (=Klick auf 3-5 Sterne, ganz oben rechts) zu hinterlassen, um den von Ihnen eingesetzten Betrag für meine Vergütung freizugeben. Weitere Kosten für Sie werden dadurch nicht ausgelöst. Und Sie können selbstverständlich auch nach der Bewertung jederzeit sehr gerne Nachfragen stellen.

Vielen Dank für Ihre Mühe!

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.